Beiträge mit dem Schlagwort: Gesellschaft

Immer wieder Radioaktivität! – Unfall in Hanford – Abschalten von Atomkraft, weil der Mensch sie nie im Griff haben wird!


In den USA quillt mal wieder radioaktiver Müll aus sechs Lagern in Hanford.

ein paar Highlights aus dem Artikel der Associated Press:

Washington Gov. Jay Inslee said the leaking material poses no immediate risk to public safety or the environment because it would take a while – perhaps years – to reach groundwater.

Ich kann solchen Mist schon nicht mehr hören!

 …. where successes often are overshadowed by delays, budget overruns and technological challenges.

Ja, Atomkraft übersteigt einach unsere Fähigkeiten, lassen wir die Finger davon! Jetzt und nicht morgen!

State officials just last week announced that one of Hanford’s 177 underground tanks was leaking 150 to 300 gallons a year, posing a risk to groundwater and rivers.

Aber die paar Gallonen sind ja nichts. Und dauert ja paar Monate bis sie das Grundwasser erreicht! Also; keine Gefahr für die Umwelt und für niemanden. Macht Leute, die sowas sagen, für Ihre immer ach so „wissenschaftlichen“ Aussagen doch mit ihrem eigenen Leben verantwortlich – dann würde niemand mehr solchen Mist sagen!

Hanford’s tanks hold some 53 million gallons of highly radioactive waste – enough to fill dozens of Olympic-size swimming pools – and many of those tanks are known to have leaked in the past. An estimated 1 million gallons of radioactive liquid already leaked there.

Und zuletzt:

Cleanup is expected to last decades and cost billions of dollars.

Darum ist Atomkraft auch so billig und „konkurrenzfähig“ günstig, weil niemand die Kosten rechnet, den Dreck die nächste Million Jahre zu verwahren.

Tut mir leid, wenn ich Euch den Tag versaut habe, aber es musste mal wieder sein.

Und wer was Positives lesen will, der wechselt hier her: Das Wort zum Sonntag – Das ewige Leben!

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Das Glück messen! Beginn der Abkehr vom BIP?


Nach längerer Pause auf diesem Blog, teils aus Gründen starker Beschäftigung meinerseits, teils aber auch weil ich bewusst zu warten wollte, bis mich eine Meldung sofort anspricht und es wert ist, diesem Blog Ehre zu machen.

Dass der anstehende Wechsel im Paradigma, im Denken der Menschen, hin zu einer spirituelleren Gesellschaft, rückblickend vielleicht doch mit dem Jahr 2012/2013 in späteren Jahren in Verbindung gebracht werden könnte, läge dann wohl an der Nachricht von heute:

Abkehr vom Kult um Wirtschaftszahlen :

Dass ausgerechnet Deutschland mit seiner stabilen Wirtschaft nun über die Sinnhaftigkeit von Bruttoinlandsprodukt-(BIP)-Kennzahlen diskutiert, hat Signalwert: Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass das BIP nicht der Weisheit letzter Schluss ist, um Wohlstand und Wohlergehen abzubilden. Sogar die EU-Kommission steht offiziell dazu, dass das BIP überhaupt nichts darüber aussagt, wie gut es den Menschen in einem Land geht. Mit Alternativen dazu – etwa der Messung des „Bruttonationalglücks“ in Bhutan oder ähnlichen Vorgaben in Lateinamerika – tut man sich allerdings gerade in Europa schwer. Und in Österreich noch ein bisschen schwerer.

Endlich erkennt man, ..

… dass das BIP schlicht und einfach keine Aussage über die Entwicklung in einem Land gibt, ist indes inzwischen weithin anerkannt. Es beschreibt nur, welche Waren und Dienstleistungen in einem Land um Geld an Endverbraucher gelangen. Dabei fallen nicht nur ganze Wirtschaftszweige unter den Tisch, sondern vor allem bildet das BIP nicht ab, ob jemand etwas kaufen musste oder wollte, beziehungsweise ob oder welchen Nutzen das Gekaufte für sie oder ihn hatte.

Entzündet hat sich die Debatte in Deutschland an den Vorschlägen einer parlamentarischen Kommission zur „Entwicklung eines ganzheitlichen Wohlstands- beziehungsweise Fortschrittsindikators“, die nun nach zweijährigen Beratungen vorgelegt wurden. Ein Mix aus 20 Faktoren soll Deutschland demnach künftig als Messlatte dienen. Neben Wohlstand sollen auch ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, soziale Ausgewogenheit sowie Bildung und Freiheit gemessen werden.

Dass 2014 bereits ein erster Wohlstandsbericht erscheinen soll, dass darüber noch gestritten wird, wie und in welcher Form, ist alles nicht so tragisch. Wesentlich ist, dass sich eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum abzeichnet, hin zu einer Messung des Glücks, der Zufriedenheit. Sobald die Optimierung dieses Glücks Hauptanliegen der Politik, der Gesellschaft wird, werden sich viele Subziele von selbst ergeben und entwickeln und in Richtung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, hin zu Förderung kultureller, sozialer, spiritueller Tätigkeit gehen, und zwar von selbst.

Unsere Gesellschaft braucht endlich eine Abkehr vom tierischen Ernst in Wirtschaft und Politik, eine Abkehr vom abgöttischen Glauben an Wirtschaftswachstum, Profit und Gier, eine Abkehr von der damit verbundenen Angst zu versagen, unterzugehen. Ansätze einer Änderung im Denken sind erkennbar, aber auf der anderen Seite sind auch die immer schlimmeren Auswüchse der modernen Arbeitsgesellschaft und ihre Folgen sichtbar und spürbar (ständige Erreichbarkeit, Überlastung durch E-Mail-Wahnsinn, fehlender Trennung von Arbeit und Freizeit, damit verbunden Burnouts, Schlaganfälle bei immer jüngeren Menschen unter 40, ….. usw.)

Österreich mal wieder abwartend …

Selbst die UNO hat bereits eine Resolution hervorgebracht, in der festgehalten wurde, dass das BIP nicht zur Messung von Zufriedenheit taugt. Österreich hat diese Resolution nicht unterzeichnet.

Auch wurde immer wieder festgestellt, dass sich Optimierung des Glücks und der Wirtschaftlichkeit nicht unbedingt komplett ausschließen müssen.

Hier der Link auf den deutschen Bundestag, wo man sich als Bürger auch aktiv beteiligen kann:

http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/enquete/wachstum/

Einen Überblick über den GNH (Gross National Happiness)-Index des Königkreichs Bhutan gebe ich in einem Folgeartikel in Kürze.

 

 

 

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Forderung nach einer Trennung von „Staat und Wissenschaft“


Auf Grund der oft gehörten Forderung atheistischer Kreise nach einer Trennung von „Staat und Kirche“ auf Grund der angeblichen Tatsache, dass es Gott nicht gäbe und man somit keine Glaubensvorstellungen mitfinanzieren wolle, müsste meiner Ansicht nach, auf Grund der Tatsache, dass auch der heutigen Naturwissenschaft ein Glaubenssystem zugrunde liegt, wie in Warum der Materialismus ausgedient hat wieder einmal eindeutig aufgezeigt wird, auch gefordert werden,

Eine Trennung von „Staat und Wissenschaft“

Da auch Wissenschaft auf Glaubensgrundlagen basiert, wäre sie wohl ebenso wenig staatlich zu fördern wie die Kirche, oder?

Obwohl ich Wissenschaft in der aktuellen Form auf Glaubensgrundlagen basieren sehe, ist es mir aber weniger ein Anliegen, Wissenschaft und Staat zu trennen, als aufzuzeigen, wie „dumm“ die Forderung „Kirche und Staat“ zu trennen eigentlich ist. Sowohl Kirche, als auch Religion und Wissenschaft, ebenso wie Kunst, Literatur, Wirtschaft und Sport und viele andere Bereiche des menschlichen Lebens sind Teile unseres Lebens und nachdem der Staat nichts anderes sein soll, als der Vertreter der Summe seiner Bürger, hat er auch die Aufgabe, finanzielle Mittel ausgewogen zu verteilen und nachdem in vielen Ländern den Menschen Religion und Kirche genauso wichtige Anliegen sind wie Sport, Kunst, Kultur und Wissenschaft hat der Staat Geld auf alle Bereiche zu verteilen.

Der dumme Unkenruf militanter Atheisten nach Trennung von Staat und Kirche wird durch die Argumentation einer angeblichen wissenschaftlichen Begründung nicht wahrer oder glaubwürdiger. Hier versucht eine kleine Randgruppe einen Wunsch gewaltsam durchzusetzen. Denn während heute der Einfluss der Kirche ohnehin minimal ist, hat der Einfluss von Lobbyisten aus Technik, Industrie (somit den Priestern der Naturwissenschaft) über deren angeblich objektives Gutachtenunwesen  in vielen Bereichen schon Besorgnis erregende Ausmaße angenommen, was aber leider so oft schon nicht mehr wahrgenommen wird.

Letztendlich zeigt sich wieder, dass wohl der beste Weg ein ausgewogenes Miteinander sein wird.

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Kann Kommunismus heute noch ein gangbares Konzept sein?


Durch Diskussionen angeregt, frage ich mich, ob ein Kommunismus, der noch als solcher bezeichnet werden kann, dessen Ausprägung aber offen ist, noch ein gangbares Konzept für einen zukünftigen gesellschaftlichen Wandel sein kann?

Dazu möchte ich vorerst nur mal als Grundlage die Defintion gemäß Wikipedia zitieren:

Kommunismus (vom lateinisch communis ‚gemeinsam‘) bezeichnet politische Lehren und Bewegungen, die zuerst die Gütergemeinschaft zum Ziel haben, im weiteren Sinne die klassenlose Gesellschaft, in der das Privateigentum an Produktionsmitteln aufgehoben ist und die Produktion des gesellschaftlichen Lebens rational und gemeinschaftlich geplant und durchgeführt wird. Weiterlesen

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Kurze Einführung in die Vergleichende Religions- und Sozialwissenschaft am Beispiel der Scheiße


Ich erlaube mir hiermit, ebenfalls das Thema Blasphemieverbot aufzuarbeiten in Form einer Liste, wie verschiedene Religionen und Weltanschauungen das Thema „Shit“ betrachten würden.

Es soll damit Humor und Ernsthaftigkeit miteinander verbunden werden.

Ein bißchen Sprachtraining Englisch ist auch integriert.

Sozusagen ein Beitrag zur Hebung des Bildungsniveaus auf humorvolle Art. Das Wort zum Sonntag.

A Short Guide to Comparative Religions – The Shit List Weiterlesen

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Ergebnisse der Umfragen zu Bedinungslosem Grundeinkommen, Crash und Politik


Etwa im März 2012 habe ich auf diesem Blog einige Umfragen eingestellt, die (natürlich nicht repräsentativ) wie folgt ausgegangen sind. Alle Umfragen finden Sie noch auf der Seite „Umfragen“.

Wie fühlst Du Dich?

Demnach stimmen 100% der Aussage

Ich fühle mich bei keiner der derzeitigen politischen Parteien aufgehoben, fühle mich nicht vertreten, sehne mich nach einem massiven Wandel!

zu. Das kann man so wohl nicht glauben, ausserdem wurden nur 10 Stimmen abgegeben, aber zumindest für die Leser dieses Blogs zeigt es wohl schon die Stimmung.

Wie hoch soll ein Bedingungsloses Grundeinkommen sein? Weiterlesen

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The Human Way Österreich – Interessante Idee?!


Die mittlerweile in Österrich ins Leben gerufene Human Way Österreich Bewegung verfolgt folgende Ziele:

Unsere Ziele für eine neue Gesellschaft lassen sich kurz wie folgt zusammenfassen:

  • Ausgeglichener Wohlstand in Freiheit als Menschenrecht
  • Demokratie beginnt mit einem demokratischen, transparenten Geldsystem
  • Erweckung und Förderung des menschlichen Potentials
  • Globale Überwindung der Knappheit anstatt Maximierung wertloser Symbole
  • Ökologisch nachhaltige Produktion und Entsorgung (Kreislaufwirtschaft)
  • Kooperation statt Konkurrenz
  • Überwindung der künstlichen, menschlichen Nullsummenspiele in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Kreativität und Kompetenz sollten für Entscheidungen relevanter sein als finanzielles Eigentum
  • Bildungssysteme zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung
  • Emotionale und soziale Kompetenz (Herzensbildung) als Grundlage der fachlichen Bildung
  • Abschaffung der ethnischen, religiösen, sozialen, geschlechtsspezifischen und jeder sonstigen Art der Ausgrenzung von Menschen bzw. Menschengruppen
  • Hinterfragung (Dekonstruktion) und Rekonstruktion (bzw. evtl. auch Abschaffung) aller menschlichen Institutionen
  • Ende der Macht- und Informationsasymmetrien in der menschlichen Gesellschaft und Kommunikation auf Augenhöhe.

https://www.facebook.com/humanwayoesterreich#!/humanwayoesterreich/info

Ein gangbarer Weg?

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