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Die Mutbürger – und Landtagswahlen in Niederösterreich


In Niederösterreich stehen Landtagswahlen an und so war es Zeit mal zu sehen, wer so antritt. Ob sich die Hoffnungen der vergangenen Jahre erfüllen, dass neue Parteien einziehen. Nun gilt Niederösterreich nicht unbedingt als sehr progressiv, herrscht doch die ÖVP uneingeschränkt, was meiner privaten Ansicht nicht mal so schlecht ist. Ob sich daran am 3. März 2013 etwas ändern wird, zeigt sich in einer Woche.

Neun Listen werden antreten, landesweit aber nur die bereits im Landtag vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne sowie das neue „Team Stronach“. Dem „Team Stronach“ stehe ich nach anfänglicher Euphorie bereits wieder skeptischer gegenüber. Der neue Wind wirkt ein wenig sehr auf eine Person, Frank Stronach, hin ausgerichtet. Ob hier wirkliche Neuerungen denkbar wären, kann bezweifelt werden. Auch Stronach ist wohl stark am Systemerhalt interessiert und es wird wohl niemand was in der Partei zu reden haben, der sich dagegen stellt.

News.at schreibt dazu:

Nummer zwei [Beim Team Stronach, Anm] ist Ernest Gabmann junior (38), Sohn des Ex-Landesvize (V), dem zufolge „trotz großer Hürden“ 2.500 Unterstützungserklärungen für den Wahlvorschlag eingereicht wurden, sprach er von einem „hervorragenden“ Zulauf in den vergangenen Wochen. Ihm folgt auf Platz drei Elisabeth Kaufmann-Bruckberger.

Gabmann erklärte, selbst an Stronach herangetreten zu sein und sich sehr gut aufgehoben zu fühlen. Eigenen Angaben zufolge war der gebürtige Waldviertler, dreifacher Vater, 15 Jahre lang in Managerfunktion in der Telekommunikations- und Personaldienstleisterbranche tätig. Er wolle einen Beitrag für eine offene, transparente Gesellschaft leisten. „Wir sind ein ambitioniertes Team“, betonte der 38-Jährige, Stronach aufgrund seiner Erfolge gebe das Leitbild. Als seine Schwerpunkte nannte Gabmann Wirtschaft, Tourismus, Technologie sowie Familienthemen. Wirtschaftspolitisch gehe es um die Stärkung der KMU, die von der Kammer „erdrückt“ würden. „Wir sind gegen Pflichtbeiträge“, ergänzte Stronach. Das betreffe auch den ORF.

Wie jetzt? Sohn eines ÖVP-Politkers tritt jetzt als „Protest gegen Papi“ beim Stronach an? Herumgezicke im Geldadel?

Und wenn ich das schon lese! Diese immer gleichen Phrasen vom „ambitionierten Team“, der „offenen, transparenten“ Gesellschaft, Stärkung der KMU. Das klingt immer alles so nett, sind aber entweder Schlagworte oder wie die Forderung nach Stärkung der KMU so kleine Schräubchen an denen gedreht werden soll. Und die Hatz auf den ORF? Naja. Auch mir fällt das pseudo-intellektuelle linke Geschwafel im ORF manchmal auf die Nerven, aber im Grunde ist er doch fast wieder sein Geld wert, wenn man sich den Mist auf Privatsendern ansieht. Klar, wo halt „Pflichtbeiträge“ gefordert werden, wehrt man sich immer innerlich.

Alle weiteren treten nicht landesweit an, sondern nur in einen oder mehreren Bezirken:

die KPÖ – hier ist wohl nichts zu erwarten.

Die Christen (CPÖ). Das Leitbild der Christenpartei klingt für mich durchaus interessant. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Die Piraten – fast enttäuschend nur in einem Bezirk, in Gänserndorf, sollten alle Stimmen zur Unterstützung gültig sein. Infos hier.

Die Mutbürger? Schon gehört? Interessant!

Über diese wenig bekannte Gruppe ein paar Informationen, weil ich denke dass hier die Zukunft zu finden ist, auch wenn ich bezweifle, dass die Gruppierung bei diesem Antritt Chancen hat, in den Landtag zu kommen, zu hoffen wär es aber.

Es ist der Zusammenschluss folgender Bürgerbewegungen und Kleinparteien:

  • banken-in-die-schranken.org – Banken-Volksbegehren
  • Bürgerinitiative Kinderrechte
  • Bürgerliste ProSooss
  • Gemeinschaft der Bürger-innen
  • GVV-GdB Gemeindevertreter-Verband – Gemeinschaft der Bürgervertreter in NÖ
  • HWÖ – Human Way Österreich
  • IG Faires Wahlrecht
  • Initiative „Recht auf professionelle Politik & geeignete Politiker“
  • MiR – Menschen in Reichenau
  • Mutbürger-innen – Verein für Zukunftsgestaltung und politisches Engagement
  • NFÖ – Bündnis Neutrales freies Österreich
  • Onlinepartei Österreich (OPÖ)
  • Unabhängige BürgerInnen Liste Großmugl
  • willwaehlen.at – Initiative zur Verbesserung der Demokratie

Die Mutbürgerphilosophie  (von der Homepage der Partei):

Wir wollen eine Gesellschaftskultur schaffen, damit sich die Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten, Talenten und Möglichkeiten verwirklichen können und ein partnerschaftliches Miteinander gefördert wird.

Wir bekennen uns zu den, dem Menschen gerechten Strukturen in unserer Gesellschaft: Mensch – Partner – Gruppe – Gemeinschaft, die Voraussetzung ist für das Leben nach dem Menschen gerechten Grundsätzen:

  • Leistung des Einzelnen
  • Partnerschaft zwischen Partnern
  • Partizipation in der Gruppe und
  • Subsidiarität in der Gemeinschaft

Das Leben dieser Grundsätze schafft ein wertorientiertes Klima der Liebe, Wahrhaftigkeit, Lebendigkeit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Freiheit, Ordnung, Gesundheit und Sicherheit.

Dieses wertorientierte, ganzheitliche Klima ist die Voraussetzung, damit sich der Einzelne in der Gemeinschaft verwirklichen kann.

Dem Menschen gerechte Strukturen

Dem Menschen gerechte Strukturen sind die Voraussetzung für die Umsetzung von Grundsätzen. Grundsätze und Strukturen korrelieren miteinander, das heißt, sie bedingen sich gegenseitig.

  • der Mensch als einzigartiges Wesen
  • die Partner als erste Stufe der Beziehungen
  • die Gruppe als Bindeglied zwischen Mensch und Gemeinschaft
  • die Gemeinschaft als überschaubare Organisationsform
  • die Gesellschaft als Netzwerk für Koordination und Interessensausgleich
  • alles Bekannte und Unbekannte (Transzendenz) – nur durch Beachtung und Rücksichtnahme auf diese Dimensionen, der materiellen und lebendigen Welt von Mikrokosmos bis zum Makrokosmos, sind die Lebensgrundlagen nachhaltig für die kommenden Generationen gesichert.

Unsere Werte

Wahrheit, Leben und Liebe sind als absolute Werte die Baupläne dieser Welt. Sie können von Menschen weder definiert, erkannt noch begriffen werden. Durch Wissenschaft, Forschung und Erkenntnisprozesse eröffnen sich Teile davon dem menschlichen Bewusstsein.

Ehrlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit sind Werte, die auch Primärwerte genannt werden. Diesen können sich Menschen durch ihr Verhalten annähern, aber sie nie ganz erreichen. Dieser Annäherungsprozess verlangt bestimmte Verhaltensweisen, die in Grundsätzen definiert sind.

Sekundärwerte können den Primärwerten zugeordnet werden (Sicherheit, Geborgenheit, Gesundheit, Ordnung, usw.).

Bürger in der Politik

Durch Bürgerbeteiligung sollen bei den Mutbürgern möglichst viele Bürger am Zukunftsprogramm mitarbeiten und „ohne Parteibuch“ bei Wahlen kandidieren können

Wäre ich in Niederösterreich wahlberechtigt, würde ich die Mutbürger wählen. So muss ich wohl noch ein wenig warten ….

Die Mutbürger – mehr Infos hier.

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Klimastreit entschieden? Neue Studie bringt Klarheit


Rainers Blog

Klimaskeptiker bezweifeln, daß die globale Erwärmung auf menschliche Aktivitäten wie den Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen zurückzuführen ist. Klimaschützer hingegen warnen vor dem Bau neuer Kohlekraftwerke, die noch mehr CO2 in die Atmosphäre blasen und den Klimakollaps weiter anheizen – mit schrecklichen Folgen auf der ganzen Welt.

Nach jahrelangem Streit zwischen Klimaschützern und Klimaskeptikern gibt es nun eine neue Studie, die diesen Streit entscheiden könnte. Der Physiker und Klimaskeptiker Prof. Richard Muller hat sie durchgeführt, das klimaskeptische Heartland Institute, hinter dem die amerikanische Kohleindustrie steckt, hat sie mitfinanziert. Ergebnis: Die globale Erwärmung ist sehr wohl menschengemacht, und es sind die Treibhausgase, die sie verursachen, allen voran das CO2.

Richard Muller hat seine Überzeugung aufgrund der Ergebnisse seiner Studie komplett gewandelt – eine wahrhaft wissenschaftliche Haltung, die manch anderem ebenfalls gut anstünde! Kernenergie besitzt eine außerordentlich gute CO2-Bilanz. Die Folgen des Klimakollaps sind…

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Noch ein Blog! Wer soll den verdammt noch mal noch lesen?


Wer soll das je lesen, wer liest so Blogs überhaupt? Findet im Internet überhaupt noch konstruktiver Gedankenaustausch statt. Seit langem plagt mich das Gefühl, es ist zwar jeder mit jedem verbunden – theoretisch, aber praktisch? Nach langem Widerstand gab ich vor etwa eineinhalb Jahren auf — und meldete mich bei Facebook an, Spätzünder, ja, zu einer Zeit, wo andere es längst wieder aufgaben. Anfangs fand ich es toll, wie schnell man vereinzelt alte Bekannte wieder trifft, so reihte sich Freund an Freundin und man tauscht so manches, meist eher weniger wertvolle Wort aus. Manche schreiben wie verrückt, jede Minute Ihres Lebens, wo sind sind, was sie tun und hinterlassen die Spuren für die Ewigkeit, egal, interessiert ja niemanden…

Das eigentlich enttäuschende war aber, dass ich das Gefühl bekam, es ist ein Wettbewerb um die Menge an Freunden, die die linke Leiste ziert, aber bald rattern die Meldungen durch, man liest sie kaum, schreibt kaum was dazu, und wenn, einsilbig, flach, oberflächlich, ….

Mittlerweile bin ich aus Facebook raus, fast, naja, wie es halt so ist, aber es wird alles gelöscht, mal kurz was gepostet, aber wie gesagt, Reaktion eher null.

Emotional plagen mich aber seit Jahren Gedanken, der Drang, das Wissen, dass eine gesellschaftliche Veränderung notwendig ist, wie geht man es an, es tut sich nichts, teils Wut im Bauch über die Politik, die Wirtschaft, die Medien. Aber sind die allein schuld, dass sich ncihts ändert?

Nun der Entschluß, ein Versuch, ein Blog.

Ein Blog mit einem Ziel.

Das Ziel einer gesellschaftlichen Änderung.

Und das von einem, der selbst bisher keinen Blog las, kaum in Foren aktiv ist, kaum was weiss vom Web 2.0. Ganz dumm ist er aber auch nicht! Im Hamsterrad der Gesellschaft gut eingespannt, ein funktionierender Hamster mit dem Gefühl, er soll so hamstern, damit er nicht zum Denken kommt. Dabei war denken, aber immer seine Sache, seine Welt, Denken, Schreiben. Seit der Kindheit der tiefe Wunsch etwas zu schaffen: ein Computerprogramm, ein geniales Spiel am C64, am Amiga, eine Datenbank, ein Buch schreiben, irgendetwas Großartiges schaffen – der Geist ist stark, der Wille auch, aber?

Aber es braucht viel Zeit, Konsequenz, ein Mal ein paar Stunden was dafür tun ist nicht genug.

Nun im Alter, klingt jetzt arg, aber das vierte Jahrzehnt in diesem Leben ist bald voll, sammelt sich aber das Bedürfnis, Dinge zu verändern..

Hört noch wer zu?

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