Medizin

Nicht alles, was technisch möglich ist, muss auch getan werden


Immer wieder führt eine fehlende Ethik dazu, dass alles was technisch möglich ist, letztendlich auch gemacht werden soll. Immer wieder führt die Profitgier der Industrie oder einzelner Interessensverbände dazu, es doch zu probieren. Und immer wieder sehen wir, dass es schädlich für uns und die Umwelt ist und immer wieder lesen wir Gutachten, in denen das bestritten wird.

Das Themenspektrum ist weit.

Es begann mit der Nutzung der Atomkraft fürs Militär. Die Atombombe – und man sah, dass es nicht gut war.

Eine friedliche Nutzung für Stromerzeugung sollte aber problemlos sein. Wie die drei größten Unfälle im Laufe der Jahrzehnte (Tree Mile Island, Tschernobyl, Fukushima) zeigten, werden wie diese Technik nicht beherrschen. Aber selbst, wenn wir sie beherrschen, sind die Langzeitfolgen unabsehbar. Wir sprechen von Zeiträumen von Jahrtausenden bis zu 150.000 Jahre. Dass Kernkraft günstiger sein soll, ist wohl ein unhaltbares Argument, wenn man für 150.000 Jahre die Verwahrung des Mülls mit einrechnet.

Weiter ging es mit dem übermäßigen Einsatz von Düngemitteln, „Schädlings“bekämpfung bis zum Medikamentenwahn. Alles stellt sich als Problem dar, trotzdem stoppt niemand den Wahnsinn. Monokulturen, gentechnische veränderte Lebensmittel. Keiner will es haben, trotzdem gebietet es die „wissenschaftliche“ Welt des Fortschritts. Nur der Gedanken der Kostenoptimierung zählt. Wo bleibt eine Ethik?

Weiterer Wahnsinn:

  • Aufkauf landwirtschaftlicher Flächen in wenig industrialisierten Ländern mit Vertreibung der ansässigen Bevölkerung
  • chemische Zusätze an allen Ecken und Enden in Lebensmitteln
  • Massentierhaltung
  • geklonte Tiere
  • gentechnische veränderte Lebewesen – Pflanzen und Tiere

Alles im Namen des Fortschritts, der niemand hilft und den kaum einer will!
Warum entwickelt sich hier so eine Eigendynamik, gegen die nur so schwierig anzukämpfen möglich ist.

Der nächste Wahnsinn steht schon vor der Türe: Abbau von Methanhydrat. Auch hier zeigen sich bereits massive Probleme, obwohl die industrielle Ausbeutung noch nicht mal begonnen hat: Fracking kann Flüsse und Seen belasten.

Wieso kann sich diese Lobby immer durchsetzen, angeblich zum Wohle der Menschheit, faktisch bewirkt sie genau das Gegenteil!

 

 

 

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„Die Untoten“ – Wann ist der Mensch tot?


Um jede Organspende-Industrie mit katastrophalen Konsequenzen hintanzuhalten, ist es wichtig, dass Organspenden nur mit aktiver Zustimmung eines Menschen stattfinden darf und keinesfalls im Umkehrprinzip davon ausgegangen werden, dass man einverstanden ist und nur durch Widerspruch eine Entnahme verhindern kann.

Denn die Basis der Transplantationsmedizin gerät derzeit ins Wanken, denn vielen Wissenschaftlern gilt inzwischen die Gleichsetzung des Herz- oder Hirntods mit dem Tod eines Menschen als widerlegt.

Nachdem das Bewusstsein nicht im Gehirn sitzt, ist es selbstverständlich, dass ein Mensch nicht stirbt, wenn der Hirntod einsetzt. Dies zeigt sich nun in vielen Fällen auch den entnahmewilligen Ärzten.

Pietätvolles Sterben und ein sanftes Übergleiten und Rückkehr in die jenseitige Welt hat Vorrang vor einer Ausbeuteindustrie, außer der Betroffene wünscht es sich so.

Besonders wichtig ist eine komplette Trennung des Sterbefalls und der Organentnahme. Es ist besonders wichtig, dass niemals auf Druck der Medizin und Gesellschaft hier ein „Markt“ entsteht, in dem man versucht, das Angebot der Nachfrage „anzupassen“.

Ein sehr gutes Hörbild dazu heute auf Ö1 – „Die Untoten“ – hier eine Woche lang nachzuhören:

http://oe1.orf.at/programm/330065

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