Geschichten & Meinung

Forderung nach einer Trennung von „Staat und Wissenschaft“


Auf Grund der oft gehörten Forderung atheistischer Kreise nach einer Trennung von „Staat und Kirche“ auf Grund der angeblichen Tatsache, dass es Gott nicht gäbe und man somit keine Glaubensvorstellungen mitfinanzieren wolle, müsste meiner Ansicht nach, auf Grund der Tatsache, dass auch der heutigen Naturwissenschaft ein Glaubenssystem zugrunde liegt, wie in Warum der Materialismus ausgedient hat wieder einmal eindeutig aufgezeigt wird, auch gefordert werden,

Eine Trennung von „Staat und Wissenschaft“

Da auch Wissenschaft auf Glaubensgrundlagen basiert, wäre sie wohl ebenso wenig staatlich zu fördern wie die Kirche, oder?

Obwohl ich Wissenschaft in der aktuellen Form auf Glaubensgrundlagen basieren sehe, ist es mir aber weniger ein Anliegen, Wissenschaft und Staat zu trennen, als aufzuzeigen, wie „dumm“ die Forderung „Kirche und Staat“ zu trennen eigentlich ist. Sowohl Kirche, als auch Religion und Wissenschaft, ebenso wie Kunst, Literatur, Wirtschaft und Sport und viele andere Bereiche des menschlichen Lebens sind Teile unseres Lebens und nachdem der Staat nichts anderes sein soll, als der Vertreter der Summe seiner Bürger, hat er auch die Aufgabe, finanzielle Mittel ausgewogen zu verteilen und nachdem in vielen Ländern den Menschen Religion und Kirche genauso wichtige Anliegen sind wie Sport, Kunst, Kultur und Wissenschaft hat der Staat Geld auf alle Bereiche zu verteilen.

Der dumme Unkenruf militanter Atheisten nach Trennung von Staat und Kirche wird durch die Argumentation einer angeblichen wissenschaftlichen Begründung nicht wahrer oder glaubwürdiger. Hier versucht eine kleine Randgruppe einen Wunsch gewaltsam durchzusetzen. Denn während heute der Einfluss der Kirche ohnehin minimal ist, hat der Einfluss von Lobbyisten aus Technik, Industrie (somit den Priestern der Naturwissenschaft) über deren angeblich objektives Gutachtenunwesen  in vielen Bereichen schon Besorgnis erregende Ausmaße angenommen, was aber leider so oft schon nicht mehr wahrgenommen wird.

Letztendlich zeigt sich wieder, dass wohl der beste Weg ein ausgewogenes Miteinander sein wird.

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Erstaunlich gute Prophezeiungen


Von Prophezeihungen kann man halten, was man will. Ich bin letztendlich der festen Überzeugung, dass Zeit auf den höchsten Dimensionen des Seins nicht existiert. Somit sind unsere Ideen von Vergangenheit und Zukunft so nicht richtig und es geschieht letztendlich alles gleichzeitig. Dies bedeutet für mich aber, dass es auch nicht nur eine lineare Form des Ablaufs der Geschichte gibt, sondern wir letztendliche unsere Welt für uns selbst projezieren.

Somit sind Prophezeiungen prinzipiell möglich, das heißt, die theoretische Möglichkeit, Dinge in der Zukunft zu sehen, in EINER Zunkunft zu sehen, kann möglich sein, wenn man medial dazu begabt ist. Trotzdem müssen diese gesehenen Ereignissen nicht real für alle Menschen eintreten.

Dies als Einleitung zu einer der interessantesten Prophezeiungen, die ich kenne: die 40 Verse des Johannes von Jerusalem (1042-1119), einem Benediktinermönch, deren Prophezeiungen 1994 in einem KGB-Archiv wieder entdeckt wurden. Weiterlesen

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In Europa rumort es – Wo sind die Alternativen?


Mittlerweile spitzt sich die Problematik rund die Armut in Europa zu, ständige Proteste und Krawalle von Hunderttausenden in Griechenland, aber auch in Madrid und Portugal steigt die Unmut. Die Menschen erleben, dass Milliarden Euro zur Rettung von Banken, die die Probleme mit verursacht haben, in Sekundenschnelle vorhanden sind, den Menschen aber das Geld fehlt, um zu überleben. Man fragt sich dann, warum es plötzlich Geld gibt, obwohl es doch keines gibt? Das liegt im wesentlichen daran, dass Schuldgeld bei Bedarf ja jederzeit aus dem Nichts geschaffen werden kann, aber offensichtlich nur zum Systemerhalt, zum Machterhalt auch geschaffen wird, einfache Bürger bekommen selbst für Wohnungskäufe keinen Kredit. Kredit bekommt letztendlich nur der, er ihn nicht braucht.

Die ganze Situation zeigt aber auch, dass das Zinseszinssystem sich dem Ende neigt. Rein rein rechnerisch kann so ein System nicht mehr als 50 bis 70 Jahre halten, wir erleben derzeit das Endstadium, das durch ESM und Milliarden- und Billionenschirme zu retten versucht wird. Weiterlesen

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Digicams als Waffen der Neuzeit im Kampf gegen das Abgemolkenwerden durch die Tourismusindustrie


Als jemand, der immer gerne Reisen unternahm und oft Länder sehr direkt mit Einheimischen kennenlernte, fiel es mir bei meinem letzten Urlaub, der mich nach Barcelona führte, wieder vermehrt auf, wie furchtbar es geworden ist, touristisch zu reisen.

Die Tourimusindustrie

Dass aus dem Wunsch des Kennenlernens fremder Länder, vor allem innerhalb Europas, in den letzten zwanzig Jahren eine regelrechte Tourismusindustrie entstanden ist, zeigt sich vor allem in der immer gleichen Einfriedung von Sehenswürdigkeiten durch Zaun und Einlassstelle mit Kassa. Die Kühe, die rund um den Zaun grasen, werden heiß gemacht, langsam an diese Pforte geführt und abgemolken, und zwar ordentlich, mit Preisen zwischen 7 Euro mindestens, aber durchaus wird schon mal die 20 Euro-Marke überschritten. Klingt jetzt viel, ist auch viel, vor allem zu zweit oder als Familie, bei auch nur wenigen Abzockpunkten macht das schnell mal ein paar Hundert Euro aus. Und weil Kühe gerne ständig grasen, verführt man sie mit Kombitickets, die sie direkt zur nächsten Weide führen. Weiterlesen

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Frank Stronach gründet eigene Partei und stellt sich selbst an die Spitze


Fast war es zu erwarten, dass Frank Stronach sich selbst an die Spitze seiner zu gründenden Partei stellen wird, obwohl er noch vor einiger Zeit die Gründung einer Partei nicht bestätigen wollte und mitteilte, dass er auf Grund seines hohen Alters keinesfalls an der Spitze dieser Bewegung stehen wollte.

Die Inhalte dieser Partei werden wohl eine Mixtur aus Wirtschaftsfreundlichkeit, Politikverdrossenheit, Euroabneigung und Steuervereinfachungen sein.

Für mich war von Anfang an klar, dass Herr Stronach, der einen Weltkonzern („Magna“) aufgebaut hat, der gewohnt ist, zehntausende Mitarbeiter zu befehligen, es nicht übers Herz bringen wird, andere entscheiden zu lassen. Auch wenn er teilweise gute Ideen hat, erkennt, dass das, was derzeit in der Euro-Zone passiert, den Euro und die Wirtschaft zerstören wird, wenn er erkennt, dass es immer schwieriger wird, dass kleine Unternehmer ihre Selbstständigkeit aufrechterhalten, weil sie vom immer komplexeren Gesetzesirrsinn des derzeitigen Systems zermalmt werden, wird er gute Köpfe nur bedingt halten können, weil sein Wort Gesetz sein wird.

Sein Ziel liegt laut einem Artikel im Kurier bei 10%, was bei der derzeitigen Unzufriedenheit mit der Politik durchaus möglich ist.

„Wahrheit, Transparenz und Fairness“ sollen die Schlagworte sein, die man dem seit seinem ZIB2-Interview als sehr ORF-kritisch aufgefallenen und „bockigen“ Spitzenkandidaten durchaus abnimmt. Immerhin kann er sich auf Grund seiner finanziellen Unabhängigkeit jede Bockigkeit der Welt erlauben.

Insbesondere wer das Interview noch nicht gesehen hat, sollte es sich UNBEDINGT ansehen, noch nie hat jemand das Konzept einer Zeit-im-Bild- Sendung so durcheinander gebracht:

Ich vermute, dass mit seiner Partei keine schöne, neue Welt zu machen sein wird, ein Gegengewicht zu dem derzeit herrschenden, sich verselbständigt habenden Karrierepolitikersystem der Ahnungslosen kann die Stronach-Partei wohl jedenfalls sein.

Seine Wahlkampfkassa aus Privatvermögen ist höher als das Budget aller anderen Parteien zusammen und er muss die Partei sogar erst spät gründen, da es für Parteien Wahlkampfausgabenobergrenzen gibt.

Franz Stronach ist ein Mensch, den man meist entweder liebt oder hasst.

Ich gehöre irgendwie zur ersten Gruppe, wenn ich aber von der Stoßrichtung der Ideen nicht wirklich überzeugt bin.

Lassen wir uns überraschen.

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Der Geldbaum – Vom richtigen Gärtnern


Da es ja immer heißt, man muss seine Gedanken materialisieren lassen, ein paar Bilder, die euch dabei helfen können, falls ihr Materielles manifestieren wollt. Oft wird ja vom Geldbaum gesprochen, dessen Früchte wachsen müssen. Man muss sich dieses Bild natürlich gedanklich vorstellen und immer wieder betrachten. Die Scheinfrüchte müssen dabei im Herbst abfallen, sich im Humus des Bodens auflösen um im Jahr darauf wieder wachsen zu können.

Ich habe für Euch das Bild materialisiert!

Wer alle Scheine erkennt, hat gute Voraussetzungen, weil er oder sie ein Kenner von Papiergeld sein muss.

Also? Welche Scheinfrüchte wachsen am Baum?

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Die bundesdeutsche Sprache schwappt nach Österreich über


Durch Fernsehen, Kino und Internet verdrängt das Bundesdeutsche zunehmend österreichische Ausdrücke, dies konstatiert der emeritierte Germanistik-Professor Peter Wiesinger in einer Studie.

Eine gut sortierte Wiener Obst- und Gemüsetheke ist für Deutsche eine Herausforderung. Weniger kulinarisch als sprachlich. „50 Deka Paradeiser, 20 Deka Fisolen und eine Melanzani. Dazu ein paar Marillen“, würde etwa ein Österreicher verlangen. Und hinzufügen: „Und noch etwas von den Ribiseln. Haben Sie auch ein Sackerl?“ Diese Ausdrücke könnten bald der Vergangenheit angehören.

Quelle: Österreich bangt um „Stiege“ und „Marille“ auf ort.at

Verschiedene Begriffe für die gleiche Sache kennt man auch in Deutschland. In Bäckereien gibt es je nach Region Brötchen, Schrippen oder Semmeln. In Österreich hielt sich bislang aber durch Einflüsse aus Osteuropa und Italien ein eigenständiges Deutsch. Wissenschaftler klassifizieren es nicht als Dialekt, Weiterlesen

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