Schweiz

In Europa rumort es – Wo sind die Alternativen?


Mittlerweile spitzt sich die Problematik rund die Armut in Europa zu, ständige Proteste und Krawalle von Hunderttausenden in Griechenland, aber auch in Madrid und Portugal steigt die Unmut. Die Menschen erleben, dass Milliarden Euro zur Rettung von Banken, die die Probleme mit verursacht haben, in Sekundenschnelle vorhanden sind, den Menschen aber das Geld fehlt, um zu überleben. Man fragt sich dann, warum es plötzlich Geld gibt, obwohl es doch keines gibt? Das liegt im wesentlichen daran, dass Schuldgeld bei Bedarf ja jederzeit aus dem Nichts geschaffen werden kann, aber offensichtlich nur zum Systemerhalt, zum Machterhalt auch geschaffen wird, einfache Bürger bekommen selbst für Wohnungskäufe keinen Kredit. Kredit bekommt letztendlich nur der, er ihn nicht braucht.

Die ganze Situation zeigt aber auch, dass das Zinseszinssystem sich dem Ende neigt. Rein rein rechnerisch kann so ein System nicht mehr als 50 bis 70 Jahre halten, wir erleben derzeit das Endstadium, das durch ESM und Milliarden- und Billionenschirme zu retten versucht wird. Weiterlesen

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„Das Ende des Geldes“ von Prof. Franz Hörmann online


Prof. Franz Hörmann hat sein Buch „Das Ende des Geldes“ online gestellt.

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Wer das Buch, das unser Geld als Schuldgeld analysiert, noch nicht im Regal stehen hat, kann es nun zumindest online nachlesen.

Jedenfalls empfehlenswert.

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Der Schweizer Franken als Anzeichen der Krise


Da ich ja immer mehr und zunehmend der Meinung bin, dass der von mir und vielen ersehnte Gesellschaftswandel nur nach einem Zusammenbruch des bestehenden wirtschaftlichen Systems erfolgen kann, beobachte ich natürlich mit Interesse Anzeichen des Crashs.

Der Schweizer Franken sollte ja bei 1,20 Euro stabilisiert werden, nachdem er schon bei knapp einem Euro stand. Die Stabilisierung hielt ja die letzten Monate ganz gut, dass er nun aber unter 1,20 Euro gesunken/gestiegen ist, zeigt mir aber, dass der Druck für die Schweizer Nationalbank extrem hoch sein muss.

Nachdem ja im Dezember das System noch mal gerettet wurde, wie Draghi eingestehen musste:

Draghi: Im Dezember wäre es beinahe zum Crash gekommen

  |  Veröffentlicht: 27.01.12, 18:35  |  Aktualisiert: 27.01.12, 19:11 |  52 Kommentare

Die Euro-Zone stand im Herbst offenbar dichter am Abgrund als bekannt: Mario Draghi sagte in Davos, ohne seine Aktion, 489 Milliarden Euro in den Markt zu pumpen, hätte es eine „größere, größere Kreditklemme“ gegeben.

Der Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sagte am Freitag beim Word Economic Forum in Davos, dass nur mit der Hilfe der massiven Geldschwemme durch die EZB Ende 2011 eine „größere, größere Kreditklemme“ verhindert worden sei. Das wisse die EZB „mit Sicherheit“.

Die Zahlen der EZB zeigen, dass die Banken im Dezember plötzlich verrückt gespielt haben. Sie hörten schlagartig auf, den Unternehmen und Privaten Geld zu leihen (mehr zu den Zahlen und dazu, dass das kein abgeschlossener Vorgang ist – hier). Daher entschloss sich die EZB, die Märkte mit dem 489 Milliarden Tender wieder flott zu bekommen (hier).

Dass die Gelder auch in der Realwirtschaft angekommen sind, bezweifelte indessen Draghi in Davos selbst: Er sagte, es gäbe in einigen Regionen Europas „ernsthafte Kreditklemmen“. Er wisse noch nicht, ob die Banken das Geld an die Realwirtschaft weitergeben: „Wir haben noch keine Beweise dafür. Wir müssen warten. Es gibt da eine Verzögerung.“

Beruhigend sind die Aussagen Draghis jedenfalls nicht. Vor allem beweisen sie, dass die Beschwichtigungen von Politik und Banken im Herbst unzulässig waren. Draghis Bemerkungen zeigen aber auch, dass sich Finanz- und Realwirtschaft schon weit voneinander entfernt haben.

Draghi macht im übrigen noch eine interessante Bemerkung zum Verhältnis der Banken zur Wirtschaft: Er sagte, die EZB wisse, dass diejenigen, die ihre Gelder nicht auf dem Interbanken-Markt verleihen, sondern sie bei der EZB über Nacht parken, andere seien, als jene, die im Dezember beim Tender zugegriffen hätten. Daraus kann geschlossen werden, dass sein Konzept genau aufgeht: Dass nämlich vor allem spanische und italienische Banken das Geld vom Tender verwenden, um Staatsanleihen zu kaufen (daher auch die fallenden Zinsen bei Italo-Bonds – hier).

Und jetzt der Artikel:

 SNB kann Kurs nicht halten: Schweizer Franken bricht aus

  |  Veröffentlicht: 05.04.12, 14:29  |  Aktualisiert: 05.04.12, 16:36 |  35 Kommentare

Erstmals seit der Einführung des Mindestwechselkurses im September vergangenen Jahres ist ein Euro weniger Wert als 1,20 Schweizer Franken wert. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Sorge über eine Verschärfung der Krise in der Eurozone weiter gestiegen ist.

Erstmals seit der Einführung des Mindestwechselkurses im September vergangenen Jahres ist ein Euro weniger als 1,20 Schweizer Franken wert. Dies berichtet die Onlineausgabe der britischen Zeitung The Guardian.

Der Schweizerischen Nationalbank ist es nicht gelungen, dem Druck der Märkte standzuhalten. Obwohl die SNB beteuert hatte „unbegrenzt“ Mittel einzusetzen, um den Frankenkurs niedrig zu halten, erreichte er kurz vor Mittag einen Wert von 1,1998 Franken pro Euro.

Dies ist ein Zeichen dafür, dass die Sorge über eine Verschärfung der Krise in der Eurozone weiter gestiegen ist. Vor allem die Schweizer Exportwirtschaft leidet unter dem starken Franken, der ihre Produkte für andere Länder zu teuer macht. Der Frankenkurs steigt, weil die Anleger ihr Kapital im stabilen Schweizer Markt sicher wähnen.

Inzwischen konnte die SNB durch den Ankauf von Devisen den Mindeswechselkurs zwar wieder herstellen. Es ist aber zu erwarten, dass Währungshändler die Bereitschaft der Zentralbank weiter auf die Probe stellen werden. Kritiker befürchten, diese Politik könnte schon bald zu einer Hyperinflation in der Schweiz führen.

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/04/41410/

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Die Schweiz geht voran: Eidgenössische Volksinitiative „Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen“


www.bedingsungslos.ch

Demnach lautet der Text für die Eidgenössische Volksinitiative „Für ein Bedingungsloses Grundeinkommen“:

Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

Art. 110a (neu)                 Bedinungsloses Grundeinkommen

1 Der Bund sorgt für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens

2 Das Grundeinkommen soll der ganzen Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben ermöglichen

3 Das Gesetz regelt inbesondere die Finanzierung und die Höhe des Grundeinkommens

Bezeichnend ist meines Erachtens dabei, daß ausgerechnet das reichstes Land Europas mit solchen Initiativen voranprescht – es scheint mir ein wenig daran zu liegen, daß bei vielen ein Einkommensniveau erreicht wurde, das zeigt, daß es keinen Sinn mehr macht, einfach nur noch mehr zu verdienen, sondern die Sinnfrage immer stärker wird und soziales Engagement entsteht.

Darum! (Text aus der Seite der Initiative):

Darum Grundeinkommen

Es ist eine einfache Idee: Jeder Mensch, der fest in dieser Gesellschaft lebt, erhält jeden Monat bedingungslos 2500 Franken. Egal ob jemand reich oder arm, gesund oder krank, erwerbstätig oder arbeitslos ist. Das Grundeinkommen wird individuell an jede und jeden ausbezahlt.
Die Schweizer Wirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte, die den Menschen in diesem Land Wohlstand gebracht hat. Dieser Erfolg hat eine Kehrseite: Immer mehr Menschen stehen am Arbeitsplatz unter Druck, Entlassungen führen zu Existenzängsten. Die Menschen, welche länger ohne Stelle sind, werden ausgegrenzt. Es ist Zeit, unsere Gesellschaft klüger zu organisieren: Es geht darum, die enormen wirtschaftlichen Möglichkeiten der Schweiz in Lebensqualität für die Menschen zu verwandeln.

Warum arbeiten wir?

Beim Wort «Arbeit» denken viele nur an Erwerbsarbeit. Für das Funktionieren unserer Gesellschaft ist aber auch viel andere Arbeit erforderlich, wie zum Beispiel die unbezahlte Haus- und Familienarbeit, welche häufig von Frauen gemacht wird. Viele Menschen sind heute ohne Entlöhnung freiwillig tätig. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wäre dies vermehrt möglich. Das Grundeinkommen schafft Freiräume für Menschen: für mehr Bildung, für mehr Zeit bei der Familienarbeit, für sinnvollere Arbeit. Zudem bleibt der finanzielle Anreiz zu Erwerbsarbeit bestehen.

Wie wird das finanziert?

Das bedingungslose Grundeinkommen ist nicht als zusätzliches Geld gedacht. Es ist ein Teil der heute bestehenden Einkommen. Heute hat bereits jede und jeder irgendeine Form von Einkommen, sonst kann man nicht leben. Das Grundeinkommen ist ein Mechanismus, der die Einkommen in der Höhe von 2500 Franken bedingungslos macht. Um diesen untersten Sockel der Einkommen bedingungslos zu machen, braucht es einen Finanzmechanismus. Das wäre zum Beispiel über eine Konsumsteuer denkbar.

Freiheit und Verantwortung

Die Schweiz hat gute Erfahrungen mit der AHV gemacht. Daran knüpft das bedingungslose Grundeinkommen an. Jeder Mensch soll in Würde leben können. Jeder Mensch soll die Möglichkeiten haben, über sein Leben zu bestimmen. Das entspricht dem Urdrang der Eidgenossen nach Unabhängigkeit. Die Menschen gewähren sich gegenseitig das Grundeinkommen und übergeben sich damit Freiheit und Verantwortung.
Denn Freiheit ist kein Zustand, sondern eine Tätigkeit.

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Warum ein Ex-Banker für ein Bürgergeld kämpft?


Könnte die Schweiz schon bald das erste Land der Welt mit Bürgergeld sein?

http://www.zeit.de/politik/2011-08/geberqualitaeten-hinterm-hori

 

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