Österreich

Höre, Deutschland, die Signale – Warum das Geldsystem in Europa unrettbar zerstört ist.


Das Ende des Artikels:

Höre, Deutschland, die Signale: Die Bankguthaben und die Sparbücher der Deutschen sollen mehrfach kopiert und verpfändet werden.

Dann gibt es noch einige Jahre die geldpolitische Flower-Power.

Dann kommt allerdings der Sensenmann: Er wird sich von den Privaten holen, was die Banken brauchen.

Es wird nicht reichen. Daher wird er mehr holen, als die Privaten haben.

Es werden noch Generationen unter dem Schuldendienst stöhnen, der ihnen von den Drogensüchtigen auferlegt wird.

Der Weg zur Knechtschaft hat begonnen.

Rechnen Sie doch einfach aus, wie lange man braucht, um 9.300 Milliarden Euro abzustottern.

Die EZB wird Ihnen einen günstigen Zinssatz einräumen.

Warum: Der Weg zur Knechtschaft: 9.300 Milliarden Euro Banken-Schulden

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EBI zum BGE


Es gibt ne Europäische Bürgerinitiative zum Bedingungslosen Grundeinkommen. Hier könnt Ihr mitmachen. Bitte sagt es weiter, auch Euren Freunden im europäischen Ausland.

Reblogged from Humanicum-Blog.

 

EBI zum BGE.

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Die Mutbürger – und Landtagswahlen in Niederösterreich


In Niederösterreich stehen Landtagswahlen an und so war es Zeit mal zu sehen, wer so antritt. Ob sich die Hoffnungen der vergangenen Jahre erfüllen, dass neue Parteien einziehen. Nun gilt Niederösterreich nicht unbedingt als sehr progressiv, herrscht doch die ÖVP uneingeschränkt, was meiner privaten Ansicht nicht mal so schlecht ist. Ob sich daran am 3. März 2013 etwas ändern wird, zeigt sich in einer Woche.

Neun Listen werden antreten, landesweit aber nur die bereits im Landtag vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne sowie das neue „Team Stronach“. Dem „Team Stronach“ stehe ich nach anfänglicher Euphorie bereits wieder skeptischer gegenüber. Der neue Wind wirkt ein wenig sehr auf eine Person, Frank Stronach, hin ausgerichtet. Ob hier wirkliche Neuerungen denkbar wären, kann bezweifelt werden. Auch Stronach ist wohl stark am Systemerhalt interessiert und es wird wohl niemand was in der Partei zu reden haben, der sich dagegen stellt.

News.at schreibt dazu:

Nummer zwei [Beim Team Stronach, Anm] ist Ernest Gabmann junior (38), Sohn des Ex-Landesvize (V), dem zufolge „trotz großer Hürden“ 2.500 Unterstützungserklärungen für den Wahlvorschlag eingereicht wurden, sprach er von einem „hervorragenden“ Zulauf in den vergangenen Wochen. Ihm folgt auf Platz drei Elisabeth Kaufmann-Bruckberger.

Gabmann erklärte, selbst an Stronach herangetreten zu sein und sich sehr gut aufgehoben zu fühlen. Eigenen Angaben zufolge war der gebürtige Waldviertler, dreifacher Vater, 15 Jahre lang in Managerfunktion in der Telekommunikations- und Personaldienstleisterbranche tätig. Er wolle einen Beitrag für eine offene, transparente Gesellschaft leisten. „Wir sind ein ambitioniertes Team“, betonte der 38-Jährige, Stronach aufgrund seiner Erfolge gebe das Leitbild. Als seine Schwerpunkte nannte Gabmann Wirtschaft, Tourismus, Technologie sowie Familienthemen. Wirtschaftspolitisch gehe es um die Stärkung der KMU, die von der Kammer „erdrückt“ würden. „Wir sind gegen Pflichtbeiträge“, ergänzte Stronach. Das betreffe auch den ORF.

Wie jetzt? Sohn eines ÖVP-Politkers tritt jetzt als „Protest gegen Papi“ beim Stronach an? Herumgezicke im Geldadel?

Und wenn ich das schon lese! Diese immer gleichen Phrasen vom „ambitionierten Team“, der „offenen, transparenten“ Gesellschaft, Stärkung der KMU. Das klingt immer alles so nett, sind aber entweder Schlagworte oder wie die Forderung nach Stärkung der KMU so kleine Schräubchen an denen gedreht werden soll. Und die Hatz auf den ORF? Naja. Auch mir fällt das pseudo-intellektuelle linke Geschwafel im ORF manchmal auf die Nerven, aber im Grunde ist er doch fast wieder sein Geld wert, wenn man sich den Mist auf Privatsendern ansieht. Klar, wo halt „Pflichtbeiträge“ gefordert werden, wehrt man sich immer innerlich.

Alle weiteren treten nicht landesweit an, sondern nur in einen oder mehreren Bezirken:

die KPÖ – hier ist wohl nichts zu erwarten.

Die Christen (CPÖ). Das Leitbild der Christenpartei klingt für mich durchaus interessant. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Die Piraten – fast enttäuschend nur in einem Bezirk, in Gänserndorf, sollten alle Stimmen zur Unterstützung gültig sein. Infos hier.

Die Mutbürger? Schon gehört? Interessant!

Über diese wenig bekannte Gruppe ein paar Informationen, weil ich denke dass hier die Zukunft zu finden ist, auch wenn ich bezweifle, dass die Gruppierung bei diesem Antritt Chancen hat, in den Landtag zu kommen, zu hoffen wär es aber.

Es ist der Zusammenschluss folgender Bürgerbewegungen und Kleinparteien:

  • banken-in-die-schranken.org – Banken-Volksbegehren
  • Bürgerinitiative Kinderrechte
  • Bürgerliste ProSooss
  • Gemeinschaft der Bürger-innen
  • GVV-GdB Gemeindevertreter-Verband – Gemeinschaft der Bürgervertreter in NÖ
  • HWÖ – Human Way Österreich
  • IG Faires Wahlrecht
  • Initiative „Recht auf professionelle Politik & geeignete Politiker“
  • MiR – Menschen in Reichenau
  • Mutbürger-innen – Verein für Zukunftsgestaltung und politisches Engagement
  • NFÖ – Bündnis Neutrales freies Österreich
  • Onlinepartei Österreich (OPÖ)
  • Unabhängige BürgerInnen Liste Großmugl
  • willwaehlen.at – Initiative zur Verbesserung der Demokratie

Die Mutbürgerphilosophie  (von der Homepage der Partei):

Wir wollen eine Gesellschaftskultur schaffen, damit sich die Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten, Talenten und Möglichkeiten verwirklichen können und ein partnerschaftliches Miteinander gefördert wird.

Wir bekennen uns zu den, dem Menschen gerechten Strukturen in unserer Gesellschaft: Mensch – Partner – Gruppe – Gemeinschaft, die Voraussetzung ist für das Leben nach dem Menschen gerechten Grundsätzen:

  • Leistung des Einzelnen
  • Partnerschaft zwischen Partnern
  • Partizipation in der Gruppe und
  • Subsidiarität in der Gemeinschaft

Das Leben dieser Grundsätze schafft ein wertorientiertes Klima der Liebe, Wahrhaftigkeit, Lebendigkeit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Freiheit, Ordnung, Gesundheit und Sicherheit.

Dieses wertorientierte, ganzheitliche Klima ist die Voraussetzung, damit sich der Einzelne in der Gemeinschaft verwirklichen kann.

Dem Menschen gerechte Strukturen

Dem Menschen gerechte Strukturen sind die Voraussetzung für die Umsetzung von Grundsätzen. Grundsätze und Strukturen korrelieren miteinander, das heißt, sie bedingen sich gegenseitig.

  • der Mensch als einzigartiges Wesen
  • die Partner als erste Stufe der Beziehungen
  • die Gruppe als Bindeglied zwischen Mensch und Gemeinschaft
  • die Gemeinschaft als überschaubare Organisationsform
  • die Gesellschaft als Netzwerk für Koordination und Interessensausgleich
  • alles Bekannte und Unbekannte (Transzendenz) – nur durch Beachtung und Rücksichtnahme auf diese Dimensionen, der materiellen und lebendigen Welt von Mikrokosmos bis zum Makrokosmos, sind die Lebensgrundlagen nachhaltig für die kommenden Generationen gesichert.

Unsere Werte

Wahrheit, Leben und Liebe sind als absolute Werte die Baupläne dieser Welt. Sie können von Menschen weder definiert, erkannt noch begriffen werden. Durch Wissenschaft, Forschung und Erkenntnisprozesse eröffnen sich Teile davon dem menschlichen Bewusstsein.

Ehrlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit sind Werte, die auch Primärwerte genannt werden. Diesen können sich Menschen durch ihr Verhalten annähern, aber sie nie ganz erreichen. Dieser Annäherungsprozess verlangt bestimmte Verhaltensweisen, die in Grundsätzen definiert sind.

Sekundärwerte können den Primärwerten zugeordnet werden (Sicherheit, Geborgenheit, Gesundheit, Ordnung, usw.).

Bürger in der Politik

Durch Bürgerbeteiligung sollen bei den Mutbürgern möglichst viele Bürger am Zukunftsprogramm mitarbeiten und „ohne Parteibuch“ bei Wahlen kandidieren können

Wäre ich in Niederösterreich wahlberechtigt, würde ich die Mutbürger wählen. So muss ich wohl noch ein wenig warten ….

Die Mutbürger – mehr Infos hier.

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Das Glück messen! Beginn der Abkehr vom BIP?


Nach längerer Pause auf diesem Blog, teils aus Gründen starker Beschäftigung meinerseits, teils aber auch weil ich bewusst zu warten wollte, bis mich eine Meldung sofort anspricht und es wert ist, diesem Blog Ehre zu machen.

Dass der anstehende Wechsel im Paradigma, im Denken der Menschen, hin zu einer spirituelleren Gesellschaft, rückblickend vielleicht doch mit dem Jahr 2012/2013 in späteren Jahren in Verbindung gebracht werden könnte, läge dann wohl an der Nachricht von heute:

Abkehr vom Kult um Wirtschaftszahlen :

Dass ausgerechnet Deutschland mit seiner stabilen Wirtschaft nun über die Sinnhaftigkeit von Bruttoinlandsprodukt-(BIP)-Kennzahlen diskutiert, hat Signalwert: Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass das BIP nicht der Weisheit letzter Schluss ist, um Wohlstand und Wohlergehen abzubilden. Sogar die EU-Kommission steht offiziell dazu, dass das BIP überhaupt nichts darüber aussagt, wie gut es den Menschen in einem Land geht. Mit Alternativen dazu – etwa der Messung des „Bruttonationalglücks“ in Bhutan oder ähnlichen Vorgaben in Lateinamerika – tut man sich allerdings gerade in Europa schwer. Und in Österreich noch ein bisschen schwerer.

Endlich erkennt man, ..

… dass das BIP schlicht und einfach keine Aussage über die Entwicklung in einem Land gibt, ist indes inzwischen weithin anerkannt. Es beschreibt nur, welche Waren und Dienstleistungen in einem Land um Geld an Endverbraucher gelangen. Dabei fallen nicht nur ganze Wirtschaftszweige unter den Tisch, sondern vor allem bildet das BIP nicht ab, ob jemand etwas kaufen musste oder wollte, beziehungsweise ob oder welchen Nutzen das Gekaufte für sie oder ihn hatte.

Entzündet hat sich die Debatte in Deutschland an den Vorschlägen einer parlamentarischen Kommission zur „Entwicklung eines ganzheitlichen Wohlstands- beziehungsweise Fortschrittsindikators“, die nun nach zweijährigen Beratungen vorgelegt wurden. Ein Mix aus 20 Faktoren soll Deutschland demnach künftig als Messlatte dienen. Neben Wohlstand sollen auch ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, soziale Ausgewogenheit sowie Bildung und Freiheit gemessen werden.

Dass 2014 bereits ein erster Wohlstandsbericht erscheinen soll, dass darüber noch gestritten wird, wie und in welcher Form, ist alles nicht so tragisch. Wesentlich ist, dass sich eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum abzeichnet, hin zu einer Messung des Glücks, der Zufriedenheit. Sobald die Optimierung dieses Glücks Hauptanliegen der Politik, der Gesellschaft wird, werden sich viele Subziele von selbst ergeben und entwickeln und in Richtung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, hin zu Förderung kultureller, sozialer, spiritueller Tätigkeit gehen, und zwar von selbst.

Unsere Gesellschaft braucht endlich eine Abkehr vom tierischen Ernst in Wirtschaft und Politik, eine Abkehr vom abgöttischen Glauben an Wirtschaftswachstum, Profit und Gier, eine Abkehr von der damit verbundenen Angst zu versagen, unterzugehen. Ansätze einer Änderung im Denken sind erkennbar, aber auf der anderen Seite sind auch die immer schlimmeren Auswüchse der modernen Arbeitsgesellschaft und ihre Folgen sichtbar und spürbar (ständige Erreichbarkeit, Überlastung durch E-Mail-Wahnsinn, fehlender Trennung von Arbeit und Freizeit, damit verbunden Burnouts, Schlaganfälle bei immer jüngeren Menschen unter 40, ….. usw.)

Österreich mal wieder abwartend …

Selbst die UNO hat bereits eine Resolution hervorgebracht, in der festgehalten wurde, dass das BIP nicht zur Messung von Zufriedenheit taugt. Österreich hat diese Resolution nicht unterzeichnet.

Auch wurde immer wieder festgestellt, dass sich Optimierung des Glücks und der Wirtschaftlichkeit nicht unbedingt komplett ausschließen müssen.

Hier der Link auf den deutschen Bundestag, wo man sich als Bürger auch aktiv beteiligen kann:

http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/enquete/wachstum/

Einen Überblick über den GNH (Gross National Happiness)-Index des Königkreichs Bhutan gebe ich in einem Folgeartikel in Kürze.

 

 

 

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Team Stronach präsentiert sich


Bewunderswertes Engagement zeigt der 80 jährige Frank Stronach (übrigens geboren als Franz Strohsack), der nun offiziell seine Partei gegründet hat, die als „Team Stronach“ in die Wahlen 2013 gehen wird. Immerhin für jeden Dritten ist er prinzipiell wählbar, eine Zustimmung über sich so manche etablierte Partei schon freuen könnte.

Was macht es aus, dass er so populär ist? Ist es der Erfolg des austro-kanadischen Milliardärs? Ist es seine Art, sich auszudrücken, sein american österreichisch? Sein Alter, das für Weisheit und Erfahrung bürgen soll? Oder tatsächlich, die Inhalte seiner Bewegung?

Auf der Homepage Frank Stronach Institut – für sozialökonomische Gerechtigkeit liest man unter „Dafür stehen wir“ folgendes: Weiterlesen

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In Europa rumort es – Wo sind die Alternativen?


Mittlerweile spitzt sich die Problematik rund die Armut in Europa zu, ständige Proteste und Krawalle von Hunderttausenden in Griechenland, aber auch in Madrid und Portugal steigt die Unmut. Die Menschen erleben, dass Milliarden Euro zur Rettung von Banken, die die Probleme mit verursacht haben, in Sekundenschnelle vorhanden sind, den Menschen aber das Geld fehlt, um zu überleben. Man fragt sich dann, warum es plötzlich Geld gibt, obwohl es doch keines gibt? Das liegt im wesentlichen daran, dass Schuldgeld bei Bedarf ja jederzeit aus dem Nichts geschaffen werden kann, aber offensichtlich nur zum Systemerhalt, zum Machterhalt auch geschaffen wird, einfache Bürger bekommen selbst für Wohnungskäufe keinen Kredit. Kredit bekommt letztendlich nur der, er ihn nicht braucht.

Die ganze Situation zeigt aber auch, dass das Zinseszinssystem sich dem Ende neigt. Rein rein rechnerisch kann so ein System nicht mehr als 50 bis 70 Jahre halten, wir erleben derzeit das Endstadium, das durch ESM und Milliarden- und Billionenschirme zu retten versucht wird. Weiterlesen

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Frank Stronach gründet eigene Partei und stellt sich selbst an die Spitze


Fast war es zu erwarten, dass Frank Stronach sich selbst an die Spitze seiner zu gründenden Partei stellen wird, obwohl er noch vor einiger Zeit die Gründung einer Partei nicht bestätigen wollte und mitteilte, dass er auf Grund seines hohen Alters keinesfalls an der Spitze dieser Bewegung stehen wollte.

Die Inhalte dieser Partei werden wohl eine Mixtur aus Wirtschaftsfreundlichkeit, Politikverdrossenheit, Euroabneigung und Steuervereinfachungen sein.

Für mich war von Anfang an klar, dass Herr Stronach, der einen Weltkonzern („Magna“) aufgebaut hat, der gewohnt ist, zehntausende Mitarbeiter zu befehligen, es nicht übers Herz bringen wird, andere entscheiden zu lassen. Auch wenn er teilweise gute Ideen hat, erkennt, dass das, was derzeit in der Euro-Zone passiert, den Euro und die Wirtschaft zerstören wird, wenn er erkennt, dass es immer schwieriger wird, dass kleine Unternehmer ihre Selbstständigkeit aufrechterhalten, weil sie vom immer komplexeren Gesetzesirrsinn des derzeitigen Systems zermalmt werden, wird er gute Köpfe nur bedingt halten können, weil sein Wort Gesetz sein wird.

Sein Ziel liegt laut einem Artikel im Kurier bei 10%, was bei der derzeitigen Unzufriedenheit mit der Politik durchaus möglich ist.

„Wahrheit, Transparenz und Fairness“ sollen die Schlagworte sein, die man dem seit seinem ZIB2-Interview als sehr ORF-kritisch aufgefallenen und „bockigen“ Spitzenkandidaten durchaus abnimmt. Immerhin kann er sich auf Grund seiner finanziellen Unabhängigkeit jede Bockigkeit der Welt erlauben.

Insbesondere wer das Interview noch nicht gesehen hat, sollte es sich UNBEDINGT ansehen, noch nie hat jemand das Konzept einer Zeit-im-Bild- Sendung so durcheinander gebracht:

Ich vermute, dass mit seiner Partei keine schöne, neue Welt zu machen sein wird, ein Gegengewicht zu dem derzeit herrschenden, sich verselbständigt habenden Karrierepolitikersystem der Ahnungslosen kann die Stronach-Partei wohl jedenfalls sein.

Seine Wahlkampfkassa aus Privatvermögen ist höher als das Budget aller anderen Parteien zusammen und er muss die Partei sogar erst spät gründen, da es für Parteien Wahlkampfausgabenobergrenzen gibt.

Franz Stronach ist ein Mensch, den man meist entweder liebt oder hasst.

Ich gehöre irgendwie zur ersten Gruppe, wenn ich aber von der Stoßrichtung der Ideen nicht wirklich überzeugt bin.

Lassen wir uns überraschen.

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