Armut

Wie dreckig es den Griechen wirklich geht


Eine neue Billigdroge ist in Griechenland auf dem Vormarsch. Arbeitslosigkeit, wirtschaftliche Aussichtslosigkeit bringen immer mehr Jugendliche, Prostituierte, Verzweifelte in Griechenland dazu, eine Billigvariante der zerstörerischen Droge „Crystal Meth“ zu nehmen. Die Konsequenzen für Gesundheit und Gesellschaft zeigen sich dabei sehr schnell.

Das sieht auch Konstantinos so, ein Abhängiger: „Es ist ein Killer – aber es macht dich auch zum Killer. Du kannst töten, ohne überhaupt zu verstehen, was du da gerade gemacht hast. Und es verbreitet sich schneller als der Tod. So viele sind schon daran gestorben.“ Die Athener Stadtregierung scheint dieses Problem verdrängen zu wollen – im Wortsinn.

Den ganzen Artikel: Billigdroge wird zum sozialen Problem

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Das Glück messen! Beginn der Abkehr vom BIP?


Nach längerer Pause auf diesem Blog, teils aus Gründen starker Beschäftigung meinerseits, teils aber auch weil ich bewusst zu warten wollte, bis mich eine Meldung sofort anspricht und es wert ist, diesem Blog Ehre zu machen.

Dass der anstehende Wechsel im Paradigma, im Denken der Menschen, hin zu einer spirituelleren Gesellschaft, rückblickend vielleicht doch mit dem Jahr 2012/2013 in späteren Jahren in Verbindung gebracht werden könnte, läge dann wohl an der Nachricht von heute:

Abkehr vom Kult um Wirtschaftszahlen :

Dass ausgerechnet Deutschland mit seiner stabilen Wirtschaft nun über die Sinnhaftigkeit von Bruttoinlandsprodukt-(BIP)-Kennzahlen diskutiert, hat Signalwert: Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass das BIP nicht der Weisheit letzter Schluss ist, um Wohlstand und Wohlergehen abzubilden. Sogar die EU-Kommission steht offiziell dazu, dass das BIP überhaupt nichts darüber aussagt, wie gut es den Menschen in einem Land geht. Mit Alternativen dazu – etwa der Messung des „Bruttonationalglücks“ in Bhutan oder ähnlichen Vorgaben in Lateinamerika – tut man sich allerdings gerade in Europa schwer. Und in Österreich noch ein bisschen schwerer.

Endlich erkennt man, ..

… dass das BIP schlicht und einfach keine Aussage über die Entwicklung in einem Land gibt, ist indes inzwischen weithin anerkannt. Es beschreibt nur, welche Waren und Dienstleistungen in einem Land um Geld an Endverbraucher gelangen. Dabei fallen nicht nur ganze Wirtschaftszweige unter den Tisch, sondern vor allem bildet das BIP nicht ab, ob jemand etwas kaufen musste oder wollte, beziehungsweise ob oder welchen Nutzen das Gekaufte für sie oder ihn hatte.

Entzündet hat sich die Debatte in Deutschland an den Vorschlägen einer parlamentarischen Kommission zur „Entwicklung eines ganzheitlichen Wohlstands- beziehungsweise Fortschrittsindikators“, die nun nach zweijährigen Beratungen vorgelegt wurden. Ein Mix aus 20 Faktoren soll Deutschland demnach künftig als Messlatte dienen. Neben Wohlstand sollen auch ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, soziale Ausgewogenheit sowie Bildung und Freiheit gemessen werden.

Dass 2014 bereits ein erster Wohlstandsbericht erscheinen soll, dass darüber noch gestritten wird, wie und in welcher Form, ist alles nicht so tragisch. Wesentlich ist, dass sich eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum abzeichnet, hin zu einer Messung des Glücks, der Zufriedenheit. Sobald die Optimierung dieses Glücks Hauptanliegen der Politik, der Gesellschaft wird, werden sich viele Subziele von selbst ergeben und entwickeln und in Richtung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, hin zu Förderung kultureller, sozialer, spiritueller Tätigkeit gehen, und zwar von selbst.

Unsere Gesellschaft braucht endlich eine Abkehr vom tierischen Ernst in Wirtschaft und Politik, eine Abkehr vom abgöttischen Glauben an Wirtschaftswachstum, Profit und Gier, eine Abkehr von der damit verbundenen Angst zu versagen, unterzugehen. Ansätze einer Änderung im Denken sind erkennbar, aber auf der anderen Seite sind auch die immer schlimmeren Auswüchse der modernen Arbeitsgesellschaft und ihre Folgen sichtbar und spürbar (ständige Erreichbarkeit, Überlastung durch E-Mail-Wahnsinn, fehlender Trennung von Arbeit und Freizeit, damit verbunden Burnouts, Schlaganfälle bei immer jüngeren Menschen unter 40, ….. usw.)

Österreich mal wieder abwartend …

Selbst die UNO hat bereits eine Resolution hervorgebracht, in der festgehalten wurde, dass das BIP nicht zur Messung von Zufriedenheit taugt. Österreich hat diese Resolution nicht unterzeichnet.

Auch wurde immer wieder festgestellt, dass sich Optimierung des Glücks und der Wirtschaftlichkeit nicht unbedingt komplett ausschließen müssen.

Hier der Link auf den deutschen Bundestag, wo man sich als Bürger auch aktiv beteiligen kann:

http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/enquete/wachstum/

Einen Überblick über den GNH (Gross National Happiness)-Index des Königkreichs Bhutan gebe ich in einem Folgeartikel in Kürze.

 

 

 

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In Europa rumort es – Wo sind die Alternativen?


Mittlerweile spitzt sich die Problematik rund die Armut in Europa zu, ständige Proteste und Krawalle von Hunderttausenden in Griechenland, aber auch in Madrid und Portugal steigt die Unmut. Die Menschen erleben, dass Milliarden Euro zur Rettung von Banken, die die Probleme mit verursacht haben, in Sekundenschnelle vorhanden sind, den Menschen aber das Geld fehlt, um zu überleben. Man fragt sich dann, warum es plötzlich Geld gibt, obwohl es doch keines gibt? Das liegt im wesentlichen daran, dass Schuldgeld bei Bedarf ja jederzeit aus dem Nichts geschaffen werden kann, aber offensichtlich nur zum Systemerhalt, zum Machterhalt auch geschaffen wird, einfache Bürger bekommen selbst für Wohnungskäufe keinen Kredit. Kredit bekommt letztendlich nur der, er ihn nicht braucht.

Die ganze Situation zeigt aber auch, dass das Zinseszinssystem sich dem Ende neigt. Rein rein rechnerisch kann so ein System nicht mehr als 50 bis 70 Jahre halten, wir erleben derzeit das Endstadium, das durch ESM und Milliarden- und Billionenschirme zu retten versucht wird. Weiterlesen

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Studie beweist: „Gentechnisch veränderte Lebensmittel schädlich“


Als ob wir es nicht sowieso immer geahnt und gewusst hätten, liegt es nun schwarz auf weiß vor. Die Lebensmittelkonzerne, die mit Gentechnik Milliarden verdienen, scheinen gefälschte Zulassungsstudien gemacht zu haben.

Eine Langzeitstudie über mögliche gesundheitsschädigende Folgen von gentechnisch verändertem Mais sorgt derzeit für heftige Debatten. Nun soll die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) prüfen, ob tatsächlich die Gefahr eines früheren Todes bzw. eine erhöhte Krebsgefahr besteht.

schreibt ORF.at   In EU als Futtermittel zugelassen

Bereits am Mittwoch wurde von der EU-Kommission bei der EFSA eine Prüfung der neuen Erkenntnisse in Auftrag gegeben. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, werde man dem Sprecher zufolge Konsequenzen ziehen. Zu der Studie selbst wollten sich die Behörde aber noch nicht äußern… Weiterlesen

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„Entwicklungshilfe-Industrie“ schießt voll am Ziel vorbei


Auf einen interessanten Artikel stieß ich heute auf n-tv.de: „Afrika braucht keine Milliarden“ – Zu viel Geld – Zu wenig Hilfe.

Tausende Hilfsorganisationen und Staaten selbst bringen jährlich geschätzte Volumen von 100 Milliarden Euro an Geldern für Entwicklungshilfe auf. Gut gemeint und herzerwärmend von kirchlichen Stellen, zunehmend Prominenten, aber natürlich auch indirekt von Steuerzahlern aus den reichen Ländern.

Nun spricht der Politikwissenschafter Dr. Johannes Michael Nebe von der Universität Trier aus, was viele fühlen, und auch andere Experten bereits zum Ausdruck gebracht haben: diese Beträge schaffen nur neue Abhängigkeiten und bringen meist keine dauerhafte Hilfe. Weiterlesen

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Grundeinkommen: Vertrauen statt Gängeln


Auf Konstantin Weckers Webmagazin, entdeckte ich folgenden Artikel:

In dem kleinen brasilianischen Dorf Quatinga Velho haben Aktivisten ein Projekt gestartet, das die Wirksamkeit eines bedingungslosen Grundeinkommens in der Praxis erproben sollte. Die Ergebnisse sind ermutigend: Die Menschen ruhen sich nicht in der „sozialen Hängematte“ aus, sondern nehmen ihr Leben aktiv in die eigenen Hände. (Roland Rottenfußer)

……

Ein Dorf blüht auf

Schließlich kam der große Tag. „Wir sind von Hütte zu Hütte gegangen und haben jeden einzelnen Einwohner zu einer Versammlung eingeladen.“ Bruna und Marcus erklärten im Versammlungshaus, dass jeder Bewohner von nun an monatlich 30 Real als Grundeinkommen erhalten sollte. Ohne Gegenleistung. Einfach so. Man würde nun annehmen, dass es zu einem „Run“ auf das leicht verdiente Geld kam. Doch nichts könnte weiter von der Realität entfernt sein. Die Dorfbevölkerung zierte sich und ließ sich umwerben. Mara, eine Mutter von zwei Kindern, erinnert sich: „Wahrscheinlich dachten Bruna und Marcus, wir würden sie vor Freude umarmen. Aber wir glaubten kein Wort.“ Manche argwöhnten, die beiden Aktivisten seien Politiker auf Stimmenfang. Oder die Mafia wolle mit ihrer Hilfe schmutziges Geld waschen. Weiterlesen

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The Human Way Österreich – Interessante Idee?!


Die mittlerweile in Österrich ins Leben gerufene Human Way Österreich Bewegung verfolgt folgende Ziele:

Unsere Ziele für eine neue Gesellschaft lassen sich kurz wie folgt zusammenfassen:

  • Ausgeglichener Wohlstand in Freiheit als Menschenrecht
  • Demokratie beginnt mit einem demokratischen, transparenten Geldsystem
  • Erweckung und Förderung des menschlichen Potentials
  • Globale Überwindung der Knappheit anstatt Maximierung wertloser Symbole
  • Ökologisch nachhaltige Produktion und Entsorgung (Kreislaufwirtschaft)
  • Kooperation statt Konkurrenz
  • Überwindung der künstlichen, menschlichen Nullsummenspiele in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Kreativität und Kompetenz sollten für Entscheidungen relevanter sein als finanzielles Eigentum
  • Bildungssysteme zur Förderung der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung
  • Emotionale und soziale Kompetenz (Herzensbildung) als Grundlage der fachlichen Bildung
  • Abschaffung der ethnischen, religiösen, sozialen, geschlechtsspezifischen und jeder sonstigen Art der Ausgrenzung von Menschen bzw. Menschengruppen
  • Hinterfragung (Dekonstruktion) und Rekonstruktion (bzw. evtl. auch Abschaffung) aller menschlichen Institutionen
  • Ende der Macht- und Informationsasymmetrien in der menschlichen Gesellschaft und Kommunikation auf Augenhöhe.

https://www.facebook.com/humanwayoesterreich#!/humanwayoesterreich/info

Ein gangbarer Weg?

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