Monatsarchiv: Februar 2013

Die Mutbürger – und Landtagswahlen in Niederösterreich


In Niederösterreich stehen Landtagswahlen an und so war es Zeit mal zu sehen, wer so antritt. Ob sich die Hoffnungen der vergangenen Jahre erfüllen, dass neue Parteien einziehen. Nun gilt Niederösterreich nicht unbedingt als sehr progressiv, herrscht doch die ÖVP uneingeschränkt, was meiner privaten Ansicht nicht mal so schlecht ist. Ob sich daran am 3. März 2013 etwas ändern wird, zeigt sich in einer Woche.

Neun Listen werden antreten, landesweit aber nur die bereits im Landtag vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne sowie das neue „Team Stronach“. Dem „Team Stronach“ stehe ich nach anfänglicher Euphorie bereits wieder skeptischer gegenüber. Der neue Wind wirkt ein wenig sehr auf eine Person, Frank Stronach, hin ausgerichtet. Ob hier wirkliche Neuerungen denkbar wären, kann bezweifelt werden. Auch Stronach ist wohl stark am Systemerhalt interessiert und es wird wohl niemand was in der Partei zu reden haben, der sich dagegen stellt.

News.at schreibt dazu:

Nummer zwei [Beim Team Stronach, Anm] ist Ernest Gabmann junior (38), Sohn des Ex-Landesvize (V), dem zufolge „trotz großer Hürden“ 2.500 Unterstützungserklärungen für den Wahlvorschlag eingereicht wurden, sprach er von einem „hervorragenden“ Zulauf in den vergangenen Wochen. Ihm folgt auf Platz drei Elisabeth Kaufmann-Bruckberger.

Gabmann erklärte, selbst an Stronach herangetreten zu sein und sich sehr gut aufgehoben zu fühlen. Eigenen Angaben zufolge war der gebürtige Waldviertler, dreifacher Vater, 15 Jahre lang in Managerfunktion in der Telekommunikations- und Personaldienstleisterbranche tätig. Er wolle einen Beitrag für eine offene, transparente Gesellschaft leisten. „Wir sind ein ambitioniertes Team“, betonte der 38-Jährige, Stronach aufgrund seiner Erfolge gebe das Leitbild. Als seine Schwerpunkte nannte Gabmann Wirtschaft, Tourismus, Technologie sowie Familienthemen. Wirtschaftspolitisch gehe es um die Stärkung der KMU, die von der Kammer „erdrückt“ würden. „Wir sind gegen Pflichtbeiträge“, ergänzte Stronach. Das betreffe auch den ORF.

Wie jetzt? Sohn eines ÖVP-Politkers tritt jetzt als „Protest gegen Papi“ beim Stronach an? Herumgezicke im Geldadel?

Und wenn ich das schon lese! Diese immer gleichen Phrasen vom „ambitionierten Team“, der „offenen, transparenten“ Gesellschaft, Stärkung der KMU. Das klingt immer alles so nett, sind aber entweder Schlagworte oder wie die Forderung nach Stärkung der KMU so kleine Schräubchen an denen gedreht werden soll. Und die Hatz auf den ORF? Naja. Auch mir fällt das pseudo-intellektuelle linke Geschwafel im ORF manchmal auf die Nerven, aber im Grunde ist er doch fast wieder sein Geld wert, wenn man sich den Mist auf Privatsendern ansieht. Klar, wo halt „Pflichtbeiträge“ gefordert werden, wehrt man sich immer innerlich.

Alle weiteren treten nicht landesweit an, sondern nur in einen oder mehreren Bezirken:

die KPÖ – hier ist wohl nichts zu erwarten.

Die Christen (CPÖ). Das Leitbild der Christenpartei klingt für mich durchaus interessant. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Die Piraten – fast enttäuschend nur in einem Bezirk, in Gänserndorf, sollten alle Stimmen zur Unterstützung gültig sein. Infos hier.

Die Mutbürger? Schon gehört? Interessant!

Über diese wenig bekannte Gruppe ein paar Informationen, weil ich denke dass hier die Zukunft zu finden ist, auch wenn ich bezweifle, dass die Gruppierung bei diesem Antritt Chancen hat, in den Landtag zu kommen, zu hoffen wär es aber.

Es ist der Zusammenschluss folgender Bürgerbewegungen und Kleinparteien:

  • banken-in-die-schranken.org – Banken-Volksbegehren
  • Bürgerinitiative Kinderrechte
  • Bürgerliste ProSooss
  • Gemeinschaft der Bürger-innen
  • GVV-GdB Gemeindevertreter-Verband – Gemeinschaft der Bürgervertreter in NÖ
  • HWÖ – Human Way Österreich
  • IG Faires Wahlrecht
  • Initiative „Recht auf professionelle Politik & geeignete Politiker“
  • MiR – Menschen in Reichenau
  • Mutbürger-innen – Verein für Zukunftsgestaltung und politisches Engagement
  • NFÖ – Bündnis Neutrales freies Österreich
  • Onlinepartei Österreich (OPÖ)
  • Unabhängige BürgerInnen Liste Großmugl
  • willwaehlen.at – Initiative zur Verbesserung der Demokratie

Die Mutbürgerphilosophie  (von der Homepage der Partei):

Wir wollen eine Gesellschaftskultur schaffen, damit sich die Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten, Talenten und Möglichkeiten verwirklichen können und ein partnerschaftliches Miteinander gefördert wird.

Wir bekennen uns zu den, dem Menschen gerechten Strukturen in unserer Gesellschaft: Mensch – Partner – Gruppe – Gemeinschaft, die Voraussetzung ist für das Leben nach dem Menschen gerechten Grundsätzen:

  • Leistung des Einzelnen
  • Partnerschaft zwischen Partnern
  • Partizipation in der Gruppe und
  • Subsidiarität in der Gemeinschaft

Das Leben dieser Grundsätze schafft ein wertorientiertes Klima der Liebe, Wahrhaftigkeit, Lebendigkeit, Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Freiheit, Ordnung, Gesundheit und Sicherheit.

Dieses wertorientierte, ganzheitliche Klima ist die Voraussetzung, damit sich der Einzelne in der Gemeinschaft verwirklichen kann.

Dem Menschen gerechte Strukturen

Dem Menschen gerechte Strukturen sind die Voraussetzung für die Umsetzung von Grundsätzen. Grundsätze und Strukturen korrelieren miteinander, das heißt, sie bedingen sich gegenseitig.

  • der Mensch als einzigartiges Wesen
  • die Partner als erste Stufe der Beziehungen
  • die Gruppe als Bindeglied zwischen Mensch und Gemeinschaft
  • die Gemeinschaft als überschaubare Organisationsform
  • die Gesellschaft als Netzwerk für Koordination und Interessensausgleich
  • alles Bekannte und Unbekannte (Transzendenz) – nur durch Beachtung und Rücksichtnahme auf diese Dimensionen, der materiellen und lebendigen Welt von Mikrokosmos bis zum Makrokosmos, sind die Lebensgrundlagen nachhaltig für die kommenden Generationen gesichert.

Unsere Werte

Wahrheit, Leben und Liebe sind als absolute Werte die Baupläne dieser Welt. Sie können von Menschen weder definiert, erkannt noch begriffen werden. Durch Wissenschaft, Forschung und Erkenntnisprozesse eröffnen sich Teile davon dem menschlichen Bewusstsein.

Ehrlichkeit, Freiheit und Gerechtigkeit sind Werte, die auch Primärwerte genannt werden. Diesen können sich Menschen durch ihr Verhalten annähern, aber sie nie ganz erreichen. Dieser Annäherungsprozess verlangt bestimmte Verhaltensweisen, die in Grundsätzen definiert sind.

Sekundärwerte können den Primärwerten zugeordnet werden (Sicherheit, Geborgenheit, Gesundheit, Ordnung, usw.).

Bürger in der Politik

Durch Bürgerbeteiligung sollen bei den Mutbürgern möglichst viele Bürger am Zukunftsprogramm mitarbeiten und „ohne Parteibuch“ bei Wahlen kandidieren können

Wäre ich in Niederösterreich wahlberechtigt, würde ich die Mutbürger wählen. So muss ich wohl noch ein wenig warten ….

Die Mutbürger – mehr Infos hier.

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Immer wieder Radioaktivität! – Unfall in Hanford – Abschalten von Atomkraft, weil der Mensch sie nie im Griff haben wird!


In den USA quillt mal wieder radioaktiver Müll aus sechs Lagern in Hanford.

ein paar Highlights aus dem Artikel der Associated Press:

Washington Gov. Jay Inslee said the leaking material poses no immediate risk to public safety or the environment because it would take a while – perhaps years – to reach groundwater.

Ich kann solchen Mist schon nicht mehr hören!

 …. where successes often are overshadowed by delays, budget overruns and technological challenges.

Ja, Atomkraft übersteigt einach unsere Fähigkeiten, lassen wir die Finger davon! Jetzt und nicht morgen!

State officials just last week announced that one of Hanford’s 177 underground tanks was leaking 150 to 300 gallons a year, posing a risk to groundwater and rivers.

Aber die paar Gallonen sind ja nichts. Und dauert ja paar Monate bis sie das Grundwasser erreicht! Also; keine Gefahr für die Umwelt und für niemanden. Macht Leute, die sowas sagen, für Ihre immer ach so „wissenschaftlichen“ Aussagen doch mit ihrem eigenen Leben verantwortlich – dann würde niemand mehr solchen Mist sagen!

Hanford’s tanks hold some 53 million gallons of highly radioactive waste – enough to fill dozens of Olympic-size swimming pools – and many of those tanks are known to have leaked in the past. An estimated 1 million gallons of radioactive liquid already leaked there.

Und zuletzt:

Cleanup is expected to last decades and cost billions of dollars.

Darum ist Atomkraft auch so billig und „konkurrenzfähig“ günstig, weil niemand die Kosten rechnet, den Dreck die nächste Million Jahre zu verwahren.

Tut mir leid, wenn ich Euch den Tag versaut habe, aber es musste mal wieder sein.

Und wer was Positives lesen will, der wechselt hier her: Das Wort zum Sonntag – Das ewige Leben!

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Bruttonationalglück – Gross National Happiness


Wie klingen diese Worte? Eigentlich gut, oder?

Ermutigend jedenfalls.

Immerhin kennt Wikipedia sowohl die Deutsche als auch die englische Version schon gut.

Auch wenn die Definition noch etwas holprig ist:

Bruttonationalglück (BNG) ist der Versuch, den Lebensstandard in breit gestreuter, humanistischer und psychologischer Weise zu definieren und somit dem herkömmlichen Bruttonationaleinkommen, einem ausschließlich durch Geldflüsse bestimmten Maß, einen ganzheitlicheren Bezugsrahmen gegenüberzustellen.

Als Vorreiter für das BNG gilt ja das Königreich Bhutan, wo die Seite http://www.grossnationalhappiness.com/ über das Bruttnationalglück, und dessen Messung informiert.

Im „Short Guide to National Happiness“ findet man als Zusammenfassung:

Bhutan’s GNH Index is a multidimensional measure and it is linked with a set of policy and programme screening tools so that it has practical applications. The GNH index is built from data drawn from periodic surveys which are representative by district, gender, age, rural-urban residence, etc. Representative sampling allows ist results to be decomposed at various sub-national levels, and such disaggregated information can be examined and understood more by organizations and citizens for their uses. In the GNH Index, unlike certain concepts of happiness in current western literature, happiness is itself multidimensional – not measured only by subjective well-being, and not focused narrowly on happiness that begins and ends with oneself and is concerned for and with oneself.

The pursuit of happiness is collective, though it can be experienced deeply personally. Different people can be happy in spite of their disparate circumstances and the options for diversity must be wide.

The GNH Index is meant to orient the people and the Nation towards happiness, primarily by improving the conditions of notyet-happy people. We can break apart the GNH Index to see where unhappiness is arising from and for whom. For policy action, the

GNH Index enables the government and others to increase GNH in two ways. It can either increase percentage of people who are happy or decrease the insufficient conditions of people who are not-yethappy.

In the way the GNH Index is constructed, there is a greater incentive for the government and others to decrease the insufficiencies of not-yet-happy people. This can be done by mitigating the many areas of insufficiencies the not-yet-happy face.

Not-yet-happy people in rural Bhutan tend to be those who attain less in education, living standards and balanced use of time. In urban Bhutan, not-yet-happy people are insufficient in non-material domains such as community vitality and culture and psychological well-being. In Thimphu, the capital, for example, the biggest insufficiencies are in community vitality.

The GNH Index provides an overview of performance across 9 domains of GNH (psychological wellbeing, time use, community vitality, cultural diversity, ecological resilience, living standard, health, education, good governance). The aggregation method is a version of Alkire-Foster method (2007, 2011). The index is aggregated out of 33 clustered (grouped) indicators. Each clustered indicator is further composed of several variables. When unpacked, the 33 clustered indicators have 124 variables, the basic building blocks of GNH Index. Weights attached to variables differ, with lighter weights attached to highly subjective variables. A threshold or sufficiency level is applied to each variable. At the level of domains, all the 9 domains are equally weighted as they are all considered to be equally valid for happiness.

Three cut off points have been used to identify degrees of happiness. Not all people need to be sufficient in each of 124 variables to be happy. People are diverse in the ways and means they can have fulfilling life. Not all variables need to be present to be happy.

People have freedom of choice in which ways they can make life fulfilling, so not all variables have universal applicability. For such reason, we divide the Bhutanese into four groups depending upon their degree of happiness. We use three cutoffs: 50%, 66%, and 77%. People who have achieved sufficiency in less than 50% are ‘unhappy’, and they comprise only 10.4% of the population. A total of 48.7% of people have sufficiency in 50-65% of domains and are called ‘narrowly happy’. A group of 32.6%, called ‘extensively happy’, have achieved sufficiency in 66-76% – in between 6 and 7 domains. And in the last group, 8.3% of people are identified as ‘deeply happy’ because they enjoy sufficiency in 77% or more of weighted indicators – which is the equivalent of 7 or more of the nine domains.

In order to have one overall index, the GNH cut off was set at 66% of the variables, which is the middle cutoff used above. People can be considered happy when they have sufficiency in 66% of the (weighted) indicators or more – that is, when they were identified as extensively happy or deeply happy. The GNH Index value for 2010 is 0.743. It shows us that 40.8% of people in Bhutan have achieved such happiness, and the remaining 59% – who are narrowly happy or unhappy – still enjoy sufficiency in 57% (not 66% as required by the index) of the domains on average. The cut off does make a difference in the GNH Index. The middle cutoff gives a relatively low score of GNH index is a result of its requirement that a diverse set of conditions and states, represented by 124 variables, must be simultaneously prevalent for a person to be robustly happy. It is a

tougher measure because it is not focussed on survival like poverty, but rather on flourishing over a wide array of conditions. However the GNH Index, and the four categories of people – unhappy, narrowly happy, extensively happy, and deeply happy – will be reported and analysed when the GNH Index is updated over time, as they are in this report. Taken together they will provide a nuanced picture of the composition, diversity, and evolution of GNH across Bhutan.

Wäre doch schön, wenn wir von den Vordenkern aus Bhutan was lernen könnten.

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Das Glück messen! Beginn der Abkehr vom BIP?


Nach längerer Pause auf diesem Blog, teils aus Gründen starker Beschäftigung meinerseits, teils aber auch weil ich bewusst zu warten wollte, bis mich eine Meldung sofort anspricht und es wert ist, diesem Blog Ehre zu machen.

Dass der anstehende Wechsel im Paradigma, im Denken der Menschen, hin zu einer spirituelleren Gesellschaft, rückblickend vielleicht doch mit dem Jahr 2012/2013 in späteren Jahren in Verbindung gebracht werden könnte, läge dann wohl an der Nachricht von heute:

Abkehr vom Kult um Wirtschaftszahlen :

Dass ausgerechnet Deutschland mit seiner stabilen Wirtschaft nun über die Sinnhaftigkeit von Bruttoinlandsprodukt-(BIP)-Kennzahlen diskutiert, hat Signalwert: Immer mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass das BIP nicht der Weisheit letzter Schluss ist, um Wohlstand und Wohlergehen abzubilden. Sogar die EU-Kommission steht offiziell dazu, dass das BIP überhaupt nichts darüber aussagt, wie gut es den Menschen in einem Land geht. Mit Alternativen dazu – etwa der Messung des „Bruttonationalglücks“ in Bhutan oder ähnlichen Vorgaben in Lateinamerika – tut man sich allerdings gerade in Europa schwer. Und in Österreich noch ein bisschen schwerer.

Endlich erkennt man, ..

… dass das BIP schlicht und einfach keine Aussage über die Entwicklung in einem Land gibt, ist indes inzwischen weithin anerkannt. Es beschreibt nur, welche Waren und Dienstleistungen in einem Land um Geld an Endverbraucher gelangen. Dabei fallen nicht nur ganze Wirtschaftszweige unter den Tisch, sondern vor allem bildet das BIP nicht ab, ob jemand etwas kaufen musste oder wollte, beziehungsweise ob oder welchen Nutzen das Gekaufte für sie oder ihn hatte.

Entzündet hat sich die Debatte in Deutschland an den Vorschlägen einer parlamentarischen Kommission zur „Entwicklung eines ganzheitlichen Wohlstands- beziehungsweise Fortschrittsindikators“, die nun nach zweijährigen Beratungen vorgelegt wurden. Ein Mix aus 20 Faktoren soll Deutschland demnach künftig als Messlatte dienen. Neben Wohlstand sollen auch ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit, soziale Ausgewogenheit sowie Bildung und Freiheit gemessen werden.

Dass 2014 bereits ein erster Wohlstandsbericht erscheinen soll, dass darüber noch gestritten wird, wie und in welcher Form, ist alles nicht so tragisch. Wesentlich ist, dass sich eine Abkehr vom Wirtschaftswachstum abzeichnet, hin zu einer Messung des Glücks, der Zufriedenheit. Sobald die Optimierung dieses Glücks Hauptanliegen der Politik, der Gesellschaft wird, werden sich viele Subziele von selbst ergeben und entwickeln und in Richtung eines Bedingungslosen Grundeinkommens, hin zu Förderung kultureller, sozialer, spiritueller Tätigkeit gehen, und zwar von selbst.

Unsere Gesellschaft braucht endlich eine Abkehr vom tierischen Ernst in Wirtschaft und Politik, eine Abkehr vom abgöttischen Glauben an Wirtschaftswachstum, Profit und Gier, eine Abkehr von der damit verbundenen Angst zu versagen, unterzugehen. Ansätze einer Änderung im Denken sind erkennbar, aber auf der anderen Seite sind auch die immer schlimmeren Auswüchse der modernen Arbeitsgesellschaft und ihre Folgen sichtbar und spürbar (ständige Erreichbarkeit, Überlastung durch E-Mail-Wahnsinn, fehlender Trennung von Arbeit und Freizeit, damit verbunden Burnouts, Schlaganfälle bei immer jüngeren Menschen unter 40, ….. usw.)

Österreich mal wieder abwartend …

Selbst die UNO hat bereits eine Resolution hervorgebracht, in der festgehalten wurde, dass das BIP nicht zur Messung von Zufriedenheit taugt. Österreich hat diese Resolution nicht unterzeichnet.

Auch wurde immer wieder festgestellt, dass sich Optimierung des Glücks und der Wirtschaftlichkeit nicht unbedingt komplett ausschließen müssen.

Hier der Link auf den deutschen Bundestag, wo man sich als Bürger auch aktiv beteiligen kann:

http://www.bundestag.de/bundestag/gremien/enquete/wachstum/

Einen Überblick über den GNH (Gross National Happiness)-Index des Königkreichs Bhutan gebe ich in einem Folgeartikel in Kürze.

 

 

 

Kategorien: Armut, Österreich, Bedinungsloses Grundeinkommen (BGE), Deutschland, Gesellschaft, Humor, Politik, Wirtschaft, Zufriedenheitsökonomie | Schlagwörter: , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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