In Europa rumort es – Wo sind die Alternativen?


Mittlerweile spitzt sich die Problematik rund die Armut in Europa zu, ständige Proteste und Krawalle von Hunderttausenden in Griechenland, aber auch in Madrid und Portugal steigt die Unmut. Die Menschen erleben, dass Milliarden Euro zur Rettung von Banken, die die Probleme mit verursacht haben, in Sekundenschnelle vorhanden sind, den Menschen aber das Geld fehlt, um zu überleben. Man fragt sich dann, warum es plötzlich Geld gibt, obwohl es doch keines gibt? Das liegt im wesentlichen daran, dass Schuldgeld bei Bedarf ja jederzeit aus dem Nichts geschaffen werden kann, aber offensichtlich nur zum Systemerhalt, zum Machterhalt auch geschaffen wird, einfache Bürger bekommen selbst für Wohnungskäufe keinen Kredit. Kredit bekommt letztendlich nur der, er ihn nicht braucht.

Die ganze Situation zeigt aber auch, dass das Zinseszinssystem sich dem Ende neigt. Rein rein rechnerisch kann so ein System nicht mehr als 50 bis 70 Jahre halten, wir erleben derzeit das Endstadium, das durch ESM und Milliarden- und Billionenschirme zu retten versucht wird.

Regierungen sind letztendlich nicht mehr Fürsprecher der Bürger, die sie wählten, sondern haben sich zu einem System verselbständigt, das nach außen hin das Gute will, doch stets das Böse schafft.

Wie bereits in vielen Artikeln dargestellt, scheint dazu die Schaffung eines neuen Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, das auf folgenden Kriterien basiert, die einzig sinnvolle Alternative:

Wandel von Konsumgesellschaft zu Bedarfsgesellschaft

Wir konsumieren immer mehr, ohne es zu brauchen, werden von außen dazu genötigt, nur um ein Wirtschaftswachstum zu schaffen, das so keiner braucht. Der Müllberg wächst, die Ressourcen schwinden, trotzdem soll alles wachsen. Wohlstand ist auch ohne Wachstum möglich.

Reduktion staatlichen Einflusses

Es braucht eine viel stärkere Regionalisierung, ohne dabei zu vergessen, dass Europa (und die ganze Welt) zusammengehören. Regionaler Zusammenhalt, nationaler Stolz und Interesse und Hochachtung aller anderen. Wir brauchen aber keinen Zentralstaat, der alle Menschen über einen Kamm scheren will. Regionale Vielfalt statt internationaler Gleichmacherei. Die Aufschreie aus arabischen Ländern resultieren ja auch daher, dass ein Land meint, allein sagen zu müssen, was andere tun sollen und wie sie zu leben haben.

“Der gläserne Staat” statt dem gläsernen Bürger

Alternative, zinsfreie Geldsysteme

Statt einer Währung mit Zinseszins brauchen wir die Zulassung einer Vielfalt alternativer Geldsysteme (Tauschkreise), zahlreiche Modelle sind bereits über das Versuchsstadium gediehen.

Freiheit von Wissen und Freiheit für Menschen

kein Überhandnehmen von Patenten, vor allem nicht auf Lebewesen, Patente erschaffen massive Macht, die sich bei Konzernen sammelt und nicht mehr für die Menschen frei zugänglich ist (piratische Ideen)

Wandel des Weltbildes

Als Grundlage braucht es einen Wandel in der Einstellung der Menschen, die aber leichter fällt, wenn nicht jeder gegen jeden kämpfen muß, um nicht selbst unter die Räder zu kommen, Kooperation und Zusammenarbeit anstatt Konkurrenz und Neid.

Bedingungsloses Grundeinkommen

in existenzsichernder Höhe

Weitere Informationen:

Unternimm die Zukunft

Wikipedia Informationen

Grundeinkommen.at

Grundeinkommen.de

Grundeinkommen.ch

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Kategorien: Alternative Geldformen, Armut, Österreich, Bedinungsloses Grundeinkommen (BGE), Crash, Deutschland, Europa, Geschichten & Meinung, Gesellschaft, Griechenland, Schweiz | Schlagwörter: , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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