Studie beweist: „Gentechnisch veränderte Lebensmittel schädlich“


Als ob wir es nicht sowieso immer geahnt und gewusst hätten, liegt es nun schwarz auf weiß vor. Die Lebensmittelkonzerne, die mit Gentechnik Milliarden verdienen, scheinen gefälschte Zulassungsstudien gemacht zu haben.

Eine Langzeitstudie über mögliche gesundheitsschädigende Folgen von gentechnisch verändertem Mais sorgt derzeit für heftige Debatten. Nun soll die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) prüfen, ob tatsächlich die Gefahr eines früheren Todes bzw. eine erhöhte Krebsgefahr besteht.

schreibt ORF.at   In EU als Futtermittel zugelassen

Bereits am Mittwoch wurde von der EU-Kommission bei der EFSA eine Prüfung der neuen Erkenntnisse in Auftrag gegeben. Sollten sich die Vorwürfe erhärten, werde man dem Sprecher zufolge Konsequenzen ziehen. Zu der Studie selbst wollten sich die Behörde aber noch nicht äußern…

Das wäre höchste Zeit. Es ist nicht nötig, Pflanzen gentechnisch zu verändern, die Möglichkeit zu kreuzen wird seit Jahrhunderten genutzt und stellt eine natürliche Möglichkeit dar. Nebenbei enstehen durch gentechnische Veränderung, und genau darauf wollen die Unternehmen ja hin, Patente. Und Patente auf Lebewesen sind nicht tolerabel.

MON810 und Amflora

In der Europäischen Union sind derzeit der Monsanto-Mais MON810 und die Kartoffel Amflora des deutschen Unternehmens BASF für den Anbau zugelassen. Weitere gentechnisch veränderte Pflanzen sind zudem für Verarbeitung in Futter- und Lebensmitteln erlaubt.

Insgesamt gab es neun Versuchsgruppen, wobei eine Dreiergruppe NK603 ohne Roundup, eine zweite NK603 mit und eine dritte konventionellen Mais, der ebenfalls mit dem Pestizid belastet, zum Fressen bekam. Der Maisanteil in den Futtermischungen betrug jeweils elf, 22 und 33 Prozent.

Schlimm genug. Ein sofortiger Stopp wäre wünschenswert.

Den meisten ist auch nicht bewusst, dass der Großteil des amerikanischen Rindfleisches bereits Klonfleisch ist. Besonders in den USA und Brasilien ist dies mittlerweile eher die Regel als die Ausnahme.

Die  Studien machen Angst:

17 Monate nach Beginn der Untersuchung waren von den mit Gentech-Mais gefütterten Ratten fünfmal mehr Tiere tot gewesen als in der Vergleichsgruppe. Während dort 30 Prozent der Männchen und 20 Prozent der Weibchen frühzeitig starben, waren es bei den mit Gentech-Mais gefütterten Tieren 50 bzw. 70 Prozent. Häufigste Todesursache war laut Seralini Krebs, wobei bei den weiblichen Ratten Brustkrebs und bei den männlichen Haut- bzw. Nierenkrebs dominiert haben sollen.

Selbst eine Kennzeichnung mit großen Warnsymbolen, die m.E. jedenfalls notwendig wäre, ist nicht genug. Wenn gentechnisch veränderte Lebewesen angebaut und gehalten werden, ist die Gefahr zu groß, dass sie sich auf Nachbarfeld übertragen. Ein sofortiger Stopp muss her.

Immer das gleiche: in den Branchen Pharma, Gentechnik und Atomkraft wird nur für Proft und gegen die Menschheit gearbeitet.

Hier könnt ihr die Forderungen nach einem Stopp unterstützen: https://www.campact.de/gentec/home

Helft mit, damit diese verrückten amerikanischen Allmachtsphantasien nicht noch mehr nach Europa und den Rest der Welt überschwappen. Beim Rauchen haben sie bereits die Notbremse gezogen (fast schon wieder ein wenig übertrieben), bei den Themen Gentechnik, Pharmawahn und Atomkraft dauert das Umdenken noch.

Der ganze Artikel (Quelle):

http://orf.at/stories/2141720/2141721/

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Kategorien: Armut, Crash, Gentechnik, Gesellschaft, Wirtschaft | Schlagwörter: , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

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